Erneute Erfolge für Voerder Lateintänzer, v.l.: Matthias Schaaf, Annika Schlatt, Nathalie Müller, Nicolai Heinen, Trainerin Jeannette Seydich (Foto: privat)

Moers/Wesel/Voerde. Der TTC Schwarz-Gold Moers tanzte in Heiligenhafen, fast 1000 Meldungen gab es für 4 Turniertage an der Ostsee. Die „Ostsee tanzt“ ist eines der größten Seniorenturniere in Deutschland und seit Jahren ein beliebtes Ziel der Paare vom TTC Schwarz Gold Moers. Die Turniere werden in unterschiedlichen Altersklassen ausgetragen: I älter als 35, II älter als 45, III älter als 55 und IV Paare, die älter sind als 65. Dabei dürfen die Paare auch in der nächst jüngeren Klasse tanzen. Darüber hinaus gibt es die Turniere in den Leistungsklassen D (Einstieg), C, B, A und S – der Sonderklasse.

Die 4 Moerser Paare Horst und Kerstin Stepuhn IIIS, Rüdiger und Sabine Wolter IIA, Jürgen und Martina Glassner IIIB und Jürgen und Ulrike Bläss IVB gingen an allen Ostertagen mehrfach und teilweise auch in der jüngeren Klasse in die Wettbewerbe. Getanzt wurden immer Standard-Tänze: Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Fox und Quick Step.

Dabei gingen die Paare 14-mal ins Turnier und ließen insgesamt 202 Paare hinter sich. Es sprangen 9 Treppchen Plätze dabei heraus. Rüdiger und Sabine Wolter wurden bei ihren beiden Starts in der IIA jeweils nur von einem Paar geschlagen. Horst und Kerstin Stepuhn konnten 2 der III S Turniere gewinnen und auch in der IIS das Finale erreichen. Jürgen und Ulrike Bläss hatten nach dem Wochenende einen kompletten Medaillensatz in der IV B. Martina Glassner konnte mit Ihrem Mann Jürgen, dem frisch gewählten neuen ersten Vorsitzenden des TTC Schwarz-Gold Moers, in zwei IIIB Turnieren einen 3. und einen 5. Platz einfahren, sich dabei aber über 68 geschlagene Paare freuen.

Ein Wermutstropfen bleibt, zumal Horst und Kerstin Stepuhn das letzte Mal für den TTC an den Start gingen. Sie wollen künftig lieber den Klassenprimus in Düsseldorf unterstützen. Ein Schicksal, dass der TTC wohl mit einem sympathischen Fußballklub aus Dortmund teilt. Leider wechselt das fleißige Paar ablösefrei!

Der TTC Schwarz-Gold Moers in Heiligenhafen, v.l.: Ulrike Bläss, Jürgen Bläss, Rüdiger Wolter, Sabine Wolter, Jürgen Glassner und Martina Glassner (Foto: privat)

Erneute Erfolge für Voerder Lateintänzer in Bochum und Berlin

Am 9. April fand das Hauptgruppenmeeting in Bochum beim TTC Rot-Weiß-Silber Bochum statt. Für den 1. Voerder Tanzsportclub Rot-Weiß (1. VTSC) gingen Annika Schlatt und Matthias Schaaf sowie Nathalie Müller und Nicolai Heinen in der Hauptgruppe B Latein an den Start.

Für Schlatt/Schaaf war es das erste Turnier in diesem Jahr und für Müller/Heinen das erste seit ihrem Aufstieg. Es sollte die Generalprobe für das anstehende Turnier in Berlin –dem Blauen Band der Spree, welches über Ostern stattfindet und das zweitgrößte Tanzturnier Deutschlands ist– werden.

Bei einem 12 Paare starkem Feld tanzten die zwei Voerder Paare souverän ihre Vorrunde und erreichten verdient das Finale. Die anwesenden Paare machten es den Wertungsrichtern schwer, denn das Niveau der Finalpaare war stark beieinander. Das „Wertungschaos“ setzte Schlatt/Schaaf, trotz drei 5. und nur zwei 6. Plätzen auf den 6. Platz. Müller/Heinen profitierten von der zerstreuten Wertung und erreichten den Sprung auf das Treppchen und belegten Platz 3.

Motiviert von dem engen Leistungsfeld in ihrer Startklasse bereiteten sich beide Paare nun mit Trainerin Jeannette Seydich für das bevorstehende Turnier in Berlin vor, um sich dort mit der deutschlandweiten Konkurrenz zu messen.

Mit Erfolg!

Beide Paare gingen auch eine Woche später über die Osterfeiertage an den Start. Beim Blauen Band der Spree in Berlin messen sich jedes Jahr über Ostern Tänzer aus ganz Deutschland (und sogar aus einigen Nachbarländern) in fast allen Startklassen.

Bei einem solchen Turnier darf eine Person nicht fehlen: Trainerin Jeannette Seydich. Die Blackpool-Siegerin hat neben dem 1. VTSC auch Paare aus Bochum, Greven und Göttingen betreut, die an diesem Turnierwochenende an den Start gingen. Neben den Turnieren treffen sich alle und besichtigen Berlin, gehen Essen oder sitzen in der Hotellobby zusammen. „Wir sind eine Familie!“ betont Seydich, die beim Blauen Band nicht nur als Trainerin, sondern auch als Wertungsrichterin für die zweithöchste Startklasse, der A-Latein, am Sonntag eingesetzt wurde.

Am Ostersonntag ging für die Voerder Paare das Turnier der B Latein mit 97 startenden Paare los. In einer Vorrunde mit bis zu 13 Paaren auf der Fläche konnten beide die Wertungsrichter überzeugen und in die Runde der besten 70 einziehen. Ziel erreicht! Beide Paare hatten sich vorgenommen die Vorrunde zu überstehen und gingen gelassener in die erste Zwischenrunde. Hier beendeten sie ihr Turnier. Müller/Heinen, die gerade einmal zwei Wochen in der B-Klasse gestartet sind, erreichten den geteilten 54. – 59. Platz. Für Schlatt/Schaaf kam es bitter: Sie erreichten den undankbaren 38. Platz (37 Paare sind in die nächste Runde gewertet worden und durften die Abendveranstaltung mittanzen).

Die Abendveranstaltung ist das Highlight des Blauen Bands. Hier tanzen die besten Tänzer der B- und A-Klassen vor großem Publikum neben den internationalen Top-Tänzern des WDSF Turniers. Motiviert von den Leistungen der Tänzer, die die Abendveranstaltung erreicht hatten, gingen die beiden Paare auch am Ostermontag an den Start, um ihre Leistung vom Vortag noch einmal zu toppen. Das Startfeld schrumpfte auf 82 Teilnehmer, dies hatte zur Folge, dass das Turnierbüro nach der Vorrunde drastisch auf 48 Paare für die Zwischenrunde kürzte.

Unbeeindruckt davon erreichten die Voerder Paare diese und zeigten sich in der so genannten 48er Runde von ihrer besten Seite: Müller/Heinen ertanzten sich den 28. Platz und verfehlten so nur knapp den Einzug in die Runde der besten 26. Anders hingegen Schlatt/Schaaf, sie übertrafen ihre eigenen Erwartungen und durften ein weiteres Mal für alle 5 Tänze auf die Fläche gehen und sich den Wertungsrichtern zeigen. Dafür wurden sie mit dem 24. Platz belohnt.

Überaus zufrieden mit ihrer Leistung machten sich die beiden Paare auf dem Rückweg nach Hause, denn an dem Dienstag mussten die Vier natürlich ihren beruflich und schulischen Pflichten wieder nachkommen.

Der 1. Voerder TSC bedankt sich für die Leistung bei den Paaren und Trainerin Jeannette Seydich und wünscht für die bevorstehenden Turniere viel Erfolg.

 

TSG-Paar Daniel de Bÿl und Patricia Klein übertrafen ihre Ziele beim Blauen Band der Spree

Über die Ostertage fand in Berlin das Blaue Band der Spree statt. Das ist eine Veranstaltung bei der über mehrere Tage verteilt viele Turniere verschiedenster Klasse und Leistungsstufen ausgerichtet werden. Das Paar de Bÿl/ Klein vom TSG Balance Wesel nahm direkt an 5 Turnieren teil.

Am Karfreitag gingen de Bÿl/ Klein direkt bei zwei Turnieren an den Start. Der Tag begann für sie mit dem Lateinturnier der Senioren I B. Hier machten sich die beiden wenig Hoffnung. „Unser Trainingsschwerpunkt lag vor allem im Standardbereich. Latein stand dabei ziemlich hinten an“, so Daniel de Bÿl. So kam es, dass die beiden die Vorrunde sehr befreit und ohne Leistungsdruck tanzten. Das machte sich bemerkbar und so erreichten die Beiden die Runde der besten 18. Dort war dann aber auch Schluss für die Beiden. Das erste Turnier endete mit dem 16. Platz.

Nach dem Lateinturnier blieb nicht viel Zeit zum Durchatmen, denn am gleichen Tag fand auch das Standardturnier der Senioren I D statt. Im Standard hat sich das Paar dann auch etwas mehr erhofft. Nach dem erfolgreichen Weiterkommen durch die Vorrunde, hieß es für die beiden auf zur Runde der besten 23 Paare. So konnten de Bÿl und Klein ihren 16. Platz auch im Standard erzielen.

Auch am Karsamstag waren zwei Turniere geplant. Wieder begann der Tag schon früh mit dem Lateinturnier. Noch immer beflügelt von dem unerwartet gutem Ergebnis des Vortages reichte es auch diesmal zum Weiterkommen und Einzug in die Runde der besten 17. In der Gesamtwertung konnten sie nun sogar mit einem anderen Paar auf den geteilten 15./16. Platz gleichziehen. Auch diese Wertung war für das Paar eine sehr positive Überraschung, hatte man sich doch eigentlich nichts im Lateinbereich ausgemalt.

Bis zu dem Turnier der Senioren I D Standard hatten die beiden nun etwas mehr Zeit, um sich zu regenerieren. Immer noch voller Euphorie ging das Paar bei diesem Turnier an den Start. Die Vorrunde war ein leichtes für das TSG-Paar und so kamen sie bis ins Halbfinale. Nun war der Ehrgeiz der beiden endgültig entfacht. Sie gaben noch einmal ihr Bestes. Für das Finale hat es dann leider nicht gereicht. Während die besten 6 Paare das Finale tanzen durften, reichte es für de Bÿl/Klein nur für den Anschlussplatz 7. Damit waren sie das zweitbeste Paar aus dem TNW (Tanzsportverband Nordrhein-Westfalen). Auch wenn sie damit ihr Ziel übertroffen haben, so gab es doch etwas Wehmut, dass das Finale ohne sie getanzt wurde. Patricia Klein erklärte: „Mit dem 7. Platz sind wir eigentlich mehr als zufrieden, aber wenn man dann schon so nah am Finale kratzt, hofft man natürlich doch noch den einen kleinen Schritt weiter zu kommen.“ Nichtsdestotrotz war das Paar sowohl im Standard- als auch Lateinbereich mehr als zufrieden mit ihrer Leistung.

Auch am Ostersonntag sollte es für das Paar wieder heißen „ab auf die Fläche“, diesmal zum Lateinturnier der Hauptgruppe II B. Dieses Turnier in der eigentlich jüngeren Altersklasse sollte als „Spaßturnier“ den Abschluss zum Blauen Band darstellen. Die Anstrengung der vergangenen Tage lag dem Paar noch in den Knochen und so konnten sie sich nicht gegen die teils deutlich jüngeren Paare durchsetzen. Es reichte nur für den 32. Platz. „Damit können wir sehr gut leben. Dieses Turnier war eh nur ein ‚Bonusturnier‘, das wir einfach mitnehmen wollten, ohne uns große Hoffnungen zu machen. Mit allen anderen Ergebnissen sind wir sehr zufrieden. Nach den anstrengenden drei Tagen, werden wir uns jetzt erst einmal eine kleine Auszeit gönnen.“

Zwei weitere Tage blieben die Beiden dann noch für ihre verdiente Auszeit in Berlin. Neben dem Inneren der Sporthalle konnten sie so noch viele weitere Eindrücke der Hauptstadt gewinnen, bevor es zurück nach Wesel geht, um für kommende Turniere zu trainieren.

Das TSG-Paar Daniel de Bÿl und Patricia Klein (Foto: privat)
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