Ingo Brohl (Foto: Christian Voigt/LokalKlick)

Moers/Neukirchen-Vluyn. Kein Verständnis zeigt der Moerser CDU-Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidat Ingo Brohl für das Votum beim Türkei-Referendum: „Dass in NRW 65-70% der abgegebenen Stimmen für die Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei und damit für ein totalitäres, autokratisches Erdogan-Regime abgegeben wurden, ist nicht nachvollziehbar. Man kann nicht in Deutschland Presse-, Meinungs- und Religionsfreiheit genießen und etwas vollkommen anderes für die Türkei wollen.

Für mich ist dies ein Ausdruck, dass sich diese Menschen gar nicht in Deutschland integrieren und unsere Werte leben wollen, sondern sie nur nutzen. Ein dunkler Tag für die Integration, aber auch ein deutliches Zeichen, dass uns eine linkslastige Integrationspolitik vollkommen in die falsche Richtung geführt hat.

Statt immer nur auf Entgegenkommen, wie bei der letzten Rot-Grünen Initiative zur Änderungen der Landesverfassung für ein Einwohnerwahlrecht, dass die Gründung einer AKP-NRW in Stadträten nach sich gezogen hätte, müssen wir viel mehr unsere Werte und unsere Leitkultur unverrückbar in den Mittelpunkt stellen.“

 

InfoKlick: Videostatement von Ingo Brohl

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