Charlotte Quik (r.) besuchte zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Sabine Weiss (gebückt) die Katholische Kindertagesstätte St. Marien in Möllen(Foto: privat)

Hamminkeln/Schermbeck/Hünxe/Voerde/Wesel. Sie leisten tagtäglich einen ganz wichtigen Beitrag für die Zukunft der Gesellschaft: Beschäftigte in Kitas, Schulen, Ausbildungsbetrieben und sozialen Einrichtungen. Davon überzeugte sich CDU-Landtagskandidatin Charlotte Quik intensiv vor Ort. Die Themenwoche „Familie und Bildung“ ist rechtzeitig vor der Osterruhe zu Ende gegangen.

Zum Abschluss hatte Charlotte Quik Elterninitiativkindergärten in Hamminkeln (Kindergarten Regenbogen e.V. und Kindergarten an der Windmühle) und Schermbeck (Kindergarten Stenkampshof) besucht. Schnell wurde klar, dass jede Menge im Argen liegt. „Das Kita-System muss auskömmlich finanziert und Bürokratie abgebaut werden. Dazu müssen wir den Erzieherberuf attraktiver machen, sonst wird es irgendwann keine Interessenten mehr geben, die Kinder qualifiziert und liebevoll betreuen können“, blickt Charlotte Quik nach vorn.

In Schermbeck diskutierte Charlotte Quik mit Kindergartenleiterin Renate Ahlmer, Philipp Bienbeck vom Vorstand und Ulrich Stiemer, dem Vorsitzenden der CDU Schermbeck. „Der Schuh drückt an allen Ecken und Kanten. Pädagogisch wertvolle Spielsachen kann sich der Kindergarten nicht mehr leisten. Knappe Kassen und Bürokratie erschweren die tägliche Arbeit. Wahnsinn, welche Steine die Landespolitik den Beschäftigten vor Ort in den Weg legt. Das müssen wir ändern!“ Bereits zu Beginn ihrer Themenwoche hatte Charlotte Quik zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Sabine Weiss die Katholische Kindertagesstätte St. Marien in Möllen besucht und sich vom „unschätzbaren Wert“ der geleisteten Arbeit überzeugt.

Das Herzstück Schulpolitik stand im Rahmen einer Bildungskonferenz auf dem Programm. Zentrale Botschaft von Lehrern, Eltern und Schülern: Es werden mehr Lehrer benötigt. Die Schulen müssen besser ausgestattet werden. Und: Schule ist kein Versuchslabor. Man sollte das System in Ruhe arbeiten lassen.

Einen ganz besonderen Aspekt von Familienleben lernte Charlotte Quik beim Besuch der Werkstatt Obrighoven der Lebenshilfe Unterer Niederrhein kennen. Nach einem ausführlichen Blick hinter die Kulissen war die CDU-Politikerin begeistert von der tollen Arbeit vor Ort. „Menschen mit Handicap und ihre Familien haben unsere Unterstützung verdient. Inklusion heißt nicht, dass immer alle alles zusammen machen müssen. Eine Umsetzung mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand ist hier gefragt, statt ideologiegetrieben alles mit der Brechstange durchzusetzen.“

Das Thema Ausbildung bildete den Schwerpunkt beim Besuch der Wohnwelt Fahnenbruck in Voerde, bei dem Charlotte Quik vom Bundesvorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, Carsten Linnemann MdB, begleitet wurde. „Der Mittelstand mahnt umfassende Verbesserungen in der Schulausbildung an, damit junge Menschen auch wirklich ausbildungsfähig in die Betriebe kommen. Momentan dümpelt NRW leider im Bereich Bildung auf den bundesweiten Schlusslichtplätzen herum“, weiß Charlotte Quik nach dem Besuch des Voerder Traditionsunternehmens.

Nun pausieren die Themenwochen der CDU Landtagskandidatin erst einmal bis zum Ende der Osterferien. Präsent ist das Quik-Team trotzdem: In fast allen Ortsverbänden werden am Gründonnerstag oder Karsamstag Ostereier verteilt. „Ich freue mich auf den Start in den Straßenwahlkampf“, freut sich die CDU-Landtagskandidatin, mit vielen Menschen direkt ins Gespräch zu kommen.

Am Montag, 24. April, geht es dann mit der Themenwoche „Wirtschaft“ weiter. Es stehen Besuche in den unterschiedlichsten Unternehmen in Hünxe, Hamminkeln, Schermbeck, Voerde und Wesel an. „Vom klassischen Handwerksbetrieb bis zum Weltmarktführer ist alles dabei“, hat Charlotte Quik sich viel vorgenommen. „Ich bin gespannt auf die Eindrücke.“

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