Der Stadtverordnete und sportpolitische Sprecher des BAMH, Hans-Georg Hötger (Foto: privat)

Mülheim. „Mülheims Alleinstellungsmerkmal ist die Ruhr, die mitten durch die Stadt fließt. Die älteren Mülheimer werden sich noch erinnern, ihre ersten Schwimmübungen am Ruhrstrand gemacht zu haben. Da wollen wir wieder hin“, so der Stadtverordnete und sportpolitische Sprecher des BAMH, Hans-Georg Hötger.

Die Essener können wieder im Baldeneysee schwimmen und auch Bochum prüfe das Schwimmen im Kemnader See.  Die aktuellen Überlegungen der Verwaltung zu diesem seit Jahren virulenten Thema werden vom BAMH ausdrücklich begrüßt, so der Stadtverordnete.

Hötger: „Endlich ist der Ansatz ein positiver. Nicht Verhinderung, sondern Ermöglichung ist die richtige Überschrift.“ Hötger erinnerte daran, dass die Wasserqualität der Ruhr in den letzten Jahrzehnten erheblich verbessert wurde. „Wir haben als Kinder unter wesentlich schlechteren Bedingungen für die Wasserqualität mit Lust und Laune in der Ruhr geschwommen. Heute gibt es aufgrund eines Programms des RVR sogar wieder Lachse in der Ruhr. Die empfindlichen Tiere überleben nur in sauberem Wasser.“

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