Bei Sonnenschein fand die Palmsonntagsprozession in Neumühl statt (Foto: Gemeinde Herz-Jesu)

Duisburg. Ein Pony und eine Schar von Kindern mit kunterbunten Palmzweigen und leuchtenden Augen. Bei Sonnenschein wurde die Palmsonntagsprozession in Neumühl unter der Leitung von Pater Tobias zu einem Erlebnis für Jung und Alt.

„Es ist beeindruckend, wie Pater Tobias seine Messen macht“, erzählen Gemeindemitglieder begeistert. „Er bezieht die Kinder immer mit ein, bringt die Esel an den Start und lässt die Augen leuchten.“ Bereits 2010 ließ Pater Tobias das erste Mal die Palmprozession von Eseln anführen.

„Wir hatten damals schon unser lebendiges Krippenspiel zu Weihnachten. Und genau so spielend wollte ich den Kommunionkindern auch den Einzug in Jerusalem zeigen“, sagt der Pater.

Seitdem kommen Freiwillige vom Awo Bauspielplatz in diesem Jahr mit einem Pony zum Agnesheim, weil der Esel krank geworden ist und führen mit einem Kind aus der Gemeinde, dass auf dem Pony als Jesus voranreitet, die Prozession an. „Dieses Jahr wollten so viele Jungen der Gemeinde den Jesus spielen, dass die Wahl auf zwei Freiwillige fiel, die sich abgewechselt haben“, erzählt der Pater freudestrahlend.

Schon lange vor Beginn der Prozession versammelten sich die Gemeindemitglieder und Kommunionkinder mit Palmzweigen vor dem Agnesheim. Pater Tobias eröffnete die Messe vor über 500 Gemeindemitgliedern und segnete die Palmzweige.
„Dieses Jahr war es besonders voll, bei so einem sonnigen tollen Wetter, wie heute“, sagt Pater Tobias. „Ich habe das Gefühl, es werden jedes Jahr mehr Menschen, die am Palmsonntag zur Messe kommen und an der Prozession durch den Stielmuspark singend und betend teilnehmen.“

Viele der diesjährigen Kommunionkinder und andere Kinder nahmen teil. „Es ist toll, wie die Kinder in die Messe mit einbezogen werden. Und wie der Kommunionunterricht stattfindet“, erzählt Georgia Tepaß. „Es wird alles anschaulich erklärt, die Kinder spielen es nach, erleben es. Das bleibt hängen, sie haben Spaß daran und werden für ihren Einsatz belohnt. Man blüht dann selber auch auf, wenn die Kinderaugen leuchten. Sogar wenn es manchmal anstrengend ist.“ Die Freude wirkt sich auf den Kirchenbesuch aus. Über 100 Kinder, davon 60 Kommunionkinder, folgten am Palmgottesdienst „Jesus“ beim Einzug in Jerusalem.

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