(Symbolfoto: Christian Voigt/LokalKlick)

Oberhausen. Gestern, 7. April 2017 ist es in den Nachmittagsstunden zu einem größeren Polizeieinsatz am Hauptbahnhof Oberhausen gekommen. An besonders kriminogenen Orten in diesem Bereich sind Razzien durchgeführt worden. Nach akribischer Vorarbeit hat das Kommissariat 12 der Polizei Oberhausen sieben Dealer festgenommen.

Es gab vermehrt Hinweise, dass im Bereich des Hauptbahnhofes nordafrikanische Drogenhändler auftreten. Bereits zur Mittagszeit sollen Cannabis und Amphetamine verkauft worden sein. Erste Ermittlungen wurden eingeleitet und Observationen durchgeführt.

Da die Täter sehr geschickt agieren, teilweise sehr schnell flüchten und Beweismittel verschwinden lassen, werden Einsätze sorgfältig geplant. Es kam immer wieder zu einzelnen Aktionen und auch Festnahmen. Gewonnene Erkenntnisse wurden gesammelt und analysiert. Beweise werden dabei gerichtsfest dokumentiert.

Auch die Bundespolizei war eingeweiht und hatte bereits mehrfach Drogenverkäufer aus Nordafrika im Hauptbahnhof festgenommen.

Die Gruppe ließ sich nicht abschrecken. Auch nach Festnahmen kamen immer wieder andere junge Männer und führten das Geschäft fort. Dabei wurden sie allerdings immer vorsichtiger.

Vereinzelt kam es auch zu Raub- und Körperverletzungsdelikten. Gestern kam es zu einem größeren Einsatz des Oberhausener Rauschgiftkommissariats. Insgesamt sieben Dealer (alle sind Mitte 20) wurden auf frischer Tat festgestellt. Gegen einen 26-Jährigen bestand bereits ein Haftbefehl, der sofort vollstreckt werden konnte. Die Ermittlungen dauern an. (ots)

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