Birgit Adler, Bereichsleiterin Betrieb und Markt bei der DVG, Arndt Rother, Polizeihauptkommissar, und Elke Bartels, Polizeipräsidentin, zeigen die beklebten Busse (Foto: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG)

Duisburg. Durch die Nutzung von Handys im Straßenverkehr gefährden Verkehrsteilnehmer nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Schon eine kurze Ablenkung kann schlimme Folgen haben. Um auf diese Gefahr aufmerksam zu machen, hat die Polizei die Kampagne „Lenk dich nicht app“ ins Leben gerufen. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) unterstützt die Aktion und beklebte zwei ihrer Busse mit den Kampagnenmotiven.

Ursprünglich wurde die Initiative von der Kölner Polizei entwickelt und ist anschließend auf ganz NRW ausgedehnt worden. „Die Ablenkung im Straßenverkehr durch Handys und Apps steigt immer mehr“, betont Polizeipräsidentin Elke Bartels „Mit der Kampagne wollen wir auf die Gefahren aufmerksam machen und Verkehrsteilnehmer warnen.“ Birgit Adler, Bereichsleiterin Betrieb und Markt bei der DVG, erklärt: „Wir sind dankbar für die Initiative der Polizei und unterstützen diese gerne. Sie schützt nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch unsere Fahrer und Fahrgäste“.

Im ersten Halbjahr 2016 ahndete die NRW-Polizei insgesamt 81.755 Handy-Verstöße. „Das sind rund 20 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Verkehrsexperten schätzen, dass bei jedem zehnten Verkehrsunfall mit Verletzten Ablenkung die Unfallursache ist. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein“, erklärt Bartels.

Bei der Kampagne vergegenwärtigen Cartoons auf humorvolle Weise, wie groß die Gefahr durch Smartphones am Steuer ist. Der Karikaturist Oli Hilbring zeichnete die Kampagnenmotive. Insgesamt gibt es fünf Motive. Die beklebten Standardbusse der DVG sind ab sofort im Stadtgebiet unterwegs. Weitere Informationen zur Kampagne gibt es im Internet unter www.polizei-nrw.de.

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