Mülheim. Traditionell schließt die Alpenvereinssektion aus Mülheim mit der Adventsfeier im Dezember das Jahr ab. Im Zentrum steht hier auch die Ehrung engagierter und treuer Mitglieder. Immerhin durfte sich der Vorstand in diesem Jahr bei zwei Mitgliedern für ihre 60-jährige Alpenvereinszugehörigkeit bedanken. 

Denn so lange sind Klaus Stanka und Erwin Luhnau bereits Mitglieder der Sektion und haben damit einen Großteil ihrer Geschichte wirklich miterlebt, zumal beide auch ehrenamtlich aktiv für den Verein waren. Klaus Stanka gehörte als Schatzmeister viele Jahre dem Vorstand des Mülheimer Alpenvereins an. Und Erwin Luhnau hat maßgeblich mitgewirkt, die Mülheimer Eifelhütte in Abenden bei Nideggen als Unterkunftshaus der Sektion einzurichten. Auch seine Frau, Ilse Luhnau, erhielt den Dank von Vorstand und Sektion für ihre über zwanzigjährige Mitarbeit im Beirat. In dieser Zeit stand sie für viele gesellige Veranstaltungen des Alpenvereins und brachte die Sektionsmitglieder bei Frühlingsfesten, Adventsfeiern und Jubilarehrungen zusammen. Und natürlich brachte auch sie viel Herzblut und Arbeit für die Eifelhütte auf. 

In seinem Jahresrückblick reflektierte der Vorstand auf ein sehr erfolgreiches Vereinsjahr. So nahm ein neu gewählter Vorstand seine Arbeit auf und organisierte die Arbeitsbereiche neu. Auch übernahm die Alpenvereinssektion erstmals aktiv Verantwortung für ein alpines Arbeitsgebiet, den Westerfrölke-Weg im Nationalpark Hohe Tauern. Und so wuchs auch die Mitgliederzahl um etwa neun Prozent überdurchschnittlich im Verhältnis zum Mitgliederwachstum des Deutschen Alpenvereins (DAV), der bundesweit um gut vier Prozent zulegte. Eine gute Basis also. Das Jahr 2017 kann kommen, der Mülheimer Alpenverein ist gerüstet. 

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