Weihnachtshausen an Rhein, Ruhr und Lippe. Eine weihnachtliche Umschau durch das LokalKlick-Redaktionsgebiet – von heiter-feierlich bis besinnlich-nachdenklich – aus den 17 LokalKlick-Städten und -Gemeinden laden Sie Vereine, Institutionen, Hilfsdienste und Politiker ein, ihre Beziehung zum Weihnachtsfest und dem anschließenden Jahresausklang zu erleben. Erlebnisse, Gedanken und Bräuche, die so bunt und unterschiedlich wie unsere Heimat an Rhein, Ruhr und Lippe sind. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen sowie ein harmonisches Weihnachtsfest wünscht Ihr Christian Voigt, LokalKlick.

Da wurde mitten in der Nacht ein Kind geboren

Hamminkeln. Von einem der schönsten Texte, die mich durch die diesjährige Adventszeit begleitet haben, kenne ich den Verfasser leider nicht. Dieser Text ist mir immer wieder begegnet – er wurde im Rahmen mehrerer Weihnachtsfeiern zitiert und nicht zuletzt auch im Weihnachtsbrief unserer Bundestagsabgeordneten Sabine Weiss. Ganz offensichtlich hat er die Kraft, die Menschen zu berühren und zu bewegen:

„Wenn ich die ganzen schlechten Nachrichten und Botschaften, die uns in den Medien präsentiert wurden, oder die wir persönlich erfahren haben, betrachtet, gäbe es viele Ansätze, die Ursachen zu ergründen oder auch oberflächlich einfach Schuldige zu suchen.
Mir ist nicht danach, sondern ich empfinde einfach Dankbarkeit.
Ich bin dankbar, dass ich dieses Jahr überlebte,
noch da sein darf und gesund bin.
Ich bin dankbar, dass ich für und mit Menschen arbeiten und Verantwortung tragen darf,
von Menschen kritisiert, verachtet, belächelt, belogen, betrogen,
aber auch angelächelt, geachtet, gemocht und geliebt werde.
Ich bin dankbar, dass ich einfach Mensch
an einem der schönsten Flecken,
in einer relativ friedlichen Ecke,
in einem demokratischen Land,
in einem wohlhabenden Staat dieser Erde sein darf.“

Diese Gedanken treffen für mich den Kern von Weihnachten – sie lösen in mir eine tiefe Dankbarkeit aus und den Wunsch, dazu beizutragen, dass überall auf der Welt Menschen diese Dankbarkeit empfinden können. Denn am Ende ist das die Botschaft des Kindes in der Krippe:  „Da wurde mitten in der Nacht ein Kind geboren. Da war mit einem Mal der Himmel nicht mehr fern. Da sang ein Engelschor, die Welt ist nicht verloren. Und über allem strahlte hell der Weihnachtsstern.“

Diese Zeilen stammen aus dem wunderschönen Weihnachtslied „Mitten in der Nacht“ von Rolf Zuckowski.  Und in diesem Sinne wünsche ich uns allen friedliche, gesegnete Weihnachten, deren Geist wir mit ins neue Jahr nehmen, um dazu beizutragen, die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. Auf dass immer mehr Menschen dankbar sein dürfen, einfach Mensch zu sein!

Charlotte Quik, Hamminkeln, Landtagskandidatin

 

Weihnachten ist ein Gefühl mit kleinen Gesten – Rock’n’Roll und Weihnachtsstern

Moers. Advent, Advent heißt es alle Jahre wieder, wenn zwischen Mehl und Milch die erste Kerze brennt. Während im Radio gefühlt durchgehend über das verschenkte Herz aus dem letzten Jahr reflektiert wird, heißt es froh und munter sein. Wünsche schicken wir wie Sterne, träumen bis zuletzt von weißen Weihnachten und lassen so manches Glöckchen klingen. Heller Stern in dunkler Nacht, wohl eher ein Licht von vielen. Hell erglühen Kerzen, Licht in der Schattenwelt. Engel singen, Segen bringen. Fröhliche Weihnacht überallGanz egal ob lauter Schall oder Stille Nacht. Egal ob rocking around the christmas tree oder walking in a winter wonderlandSo vielfältig wie die Musik zur Weihnachtszeit auch sein mag, eins haben fast alle Titel gemeinsam. Wir sollen uns freuen, fröhlich sein. Have yourself a merry little christmas. Oh du Fröhliche, God news, Freut euch.

Man sieht wir Tänzer können nicht ohne Musik und somit wird es bei uns bestimmt an Weihnachten sein. So wünschen wir, der Rock´n´Roll Club 22/11 Moers e.V., auf musikalische Weise fröhliche Weihnachten für die ganze Familie. Macht DAS Fest zu EUREM Fest. Gestaltet es so wie ihr es für richtig haltet. Es gibt kein richtig oder falsch. Richtig ist das, was sich für euch richtig anfühlt. Denn Weihnachten ist nicht nur ein Fest, Weihnachten ist ein Gefühl. Oft sind es nicht die großen Geschenke, sondern die kleinen Gesten, die Weihnachten zu etwas besonderem machen. Und dann tragt ihr euer ganz persönliches Weihnachtsgefühl ins neue Jahr, damit die Botschaft des Weihnachtsfestes auch nach dem Fest gegenwertig bleibt.

So senden wir in diesem Jahr mit unserem ganz persönlichen Weihnachtsstern herzliche Weihnachtsgrüße aus Moers:

FROHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN START INS NEUE JAHR! 

Rock´n´Roll Club 22/11 Moers e.V., Moers

 

Weihnachten ist die „Warnweste“ für mehr gemeinsames Miteinander

Voerde. Seit 2 Jahren trage ich beim Radfahren eine Warnweste. In der Dämmerung und im Dunkeln. 
Nicht, weil es modisch ist. Nicht, weil es ein neuer Trend ist, sondern aus Sicherheitsgründen. 
Um vom Autofahrer nicht übersehen zu werden. Das Licht an meinem Rad genügt nicht mehr.

Denn, so ist mein Eindruck, die Aufmerksamkeit im Miteinander lässt seit einiger Zeit rapide nach. 
Auch im Straßenverkehr. Man schaut nicht mehr genau hin, passt nicht auf; ist abgelenkt. 
Vielleicht sind auch unsere Sinne einfach überflutet?

Oder liegt es doch nur an diesem Smartphone in der Hand? Im Auto, beim Spazieren über die Straße, 
am Esstisch beim gemeinsamen Abendessen?! Es scheint, als sei die Information auf diesen technischen 
Quadratzentimetern wichtiger als die Menschen in der direkten Umgebung. Ein deutliches Signal an mein Gegenüber: du interessierst nicht.

Die Achtsamkeit geht verloren und das Gespür für die Umgebung verschwindet…

Darum wünsche ich uns allen zu Weihnachten ein Innehalten. Schaut auf – schaut hin. Damit das Licht der Weihnacht nicht ungesehen vorüberzieht oder womöglich „umgefahren“ wird. Es lohnt sich zu schauen und aufmerksam zu werden – im gemeinsamen Miteinander.

Frohe und gesegnete Weihnachten

Martina Reimann, Voerde, Kunstforum & Atelier

 

Weihnachten im Krankenhaus – eine ganz eigene Atmosphäre

Krefeld. „Als ich aktiv in der Pflege gearbeitet habe, habe ich an Heiligabend regelmäßig im Krankenhaus Dienst gehabt – und das war immer eine besondere Atmosphäre, ein anderes Pflegen“ – Diane Kamps, Oberin der DRK-Schwesternschaft Krefeld, erinnert sich an die Zeit, in denen der Heiligabend für sie ein nicht-alltäglicher Arbeitstag war. „Schwestern und Hilfskräfte haben versucht, den Patienten den Nachmittag und Abend besonders zu gestalten. Dazu gehörte in vielen Fällen einfach, dass wir soweit möglich versucht haben, uns zu den Patienten zu setzen um einfach da zu sein und die Hand zu halten“, beschreibt sie. In vielen Fällen waren nur noch die Schwerstkranken, Pflegefälle und Notfallpatienten in der Klinik, oft sehr alte und einsame Menschen. Bei allem Stress, war es wichtig, den Patienten das Gefühl zu geben, Zeit zu haben, ein bisschen Ruhe zum Zuhören: Die Patienten hätten häufig von ihren Erinnerungen an andere Jahre und ein Heiligabend bei der Familie erzählt – „jeder Mensch hat ja so seine eigenen Bräuche und es war spannend, zu zuhören“, erinnert sie sich – und dann kamen auch bei ihr die Kindheitserinnerungen wieder hoch. In ihrer Kindheit sei sie mit ihrem Bruder und den Eltern bei den Großeltern zum Kaffee gewesen und dann anschließend mit den Großeltern zum Gottesdienst. Wenn es dann anschließend nach Hause ging, war das Christkind dort gewesen und die Geschenke lagen unter dem Baum. Nach dem gemeinsamen Musizieren von Weihnachtsliedern gab es dann die Bescherung und ein leckeres Fondue.

„Auf Grund meiner eigenen Erfahrungen habe ich bis heute viel Respekt vor den Pflegenden oder anderen Menschen, die sich an den Feiertagen um andere kümmern – es gibt ja so viel: Da sind die beruflich Pflegenden, die sich die Zeit nehmen, auf die Patienten einzugehen – da sind aber auch andere, die sich sozial engagieren und etwa ein gemeinsames Heiligabend-Essen für Alleinstehende auf die Beine stellen“, so Diane Kamps. „Dabei zeigt sich, dass die Weihnachtstage die Menschen auch in einer anderen Weise berühren.“ 

Diane Kamps, Krefeld, Oberin der DRK-Schwesternschaft Krefeld

Auch die Katze feiert bei Diane Kamps mit Weihnachten (Foto: privat)

 

Frohe Weihnachten musikalisch – Menzelener Bläser erleben Heiligabend

Alpen. Heiligabend, ein besonderer Tag für alle Christen. Für die Aktiven des Musikvereins Menzelen findet an diesem Tag immer der letzte Auftritt des Jahres statt. Die Menzelener Musiker erleben Heiligabend ganz besonders. Ab 12 Uhr ziehen die 35 Bläser bei Wind und Wetter durch das beschauliche niederrheinische Dorf und stimmen seit 1963 traditionell auf den Heiligen Abend ein.

Die Musiker haben einen intensiven Bezug zur Advents- und Weihnachtszeit. Bereits im November starten die Proben und die Auseinandersetzung mit dem Weihnachtsthema. Der erste Auftritt erfolgt gleich zum ersten Advent und der letzte nach der Christvesper an Heiligabend mit dem traditionellen Turmblasen an der Kirche St. Walburgis.

In den vergangen Wochen wurden die Kinder und Jugendlichen intensiv in das Thema Weihnachten mit einbezogen. Zur musikalischen Auseinandersetzung gehört auch immer die emotionale. Musik ist ein Gefühlsausdruck, der eng mit den subjektiven Empfindungen verbunden ist. Die Kinder berichten von der Vorfreude auf die Bescherung, aber auch von der schönen Vorweihnachtszeit mit den zahlreichen Auftritten. So erfreuen sich die Musiker auch an den strahlenden Gesichter der Zuhörer bei den ersten Auftritten, berichtet die Jugendvertreterin Jessica Weber und auf die gemeinsame Zeit mit der Familie und den Freunden.

Die enorme Bedeutung des Heiligabends spiegelt sich in der hohen Beteiligung der Musiker, den zahlreichen Stationen und den vielen Zuhörern in Menzelen wieder. Zahlreiche Nachbarschaften erwarten die Musiker mit heißen Getränken und kleinen Snacks. Traditionell sammeln die Musiker an diesem Nachmittag für ihre Nachwuchsarbeit. Über 50 Kinder und Jugendliche befinden sich derzeit in der Ausbildung an den unterschiedlichsten Blas- und Schlaginstrumenten. Um 12:05 Uhr ertönen die ersten Lieder. Der Musikverein bildet teilweise zwei Weihnachtskapellen um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden.

Hier die 25 Stationen  an Heiligabend:

12:05 Uhr Gartenstraße 9 sowie  Giesenacker 41
12:10 Uhr Heidestraße 13 sowie Riller Weg / Riller Bruch
12:20 Uhr Heidestraße 64a
12:25 Uhr Alte Straße 9 / Grüner Weg
12:35 Uhr Alte Straße 39 sowie Wiesenstraße 27-29
12:45 Uhr Schulstraße 46
12:50 Uhr Alte Straße / Hochfeldweg sowie Meesenberg / Schulstraße 28b
13:00 Uhr Bosserhofsweg 38 / Drosselweg
13:35 Uhr Eppinghoven 9 sowie Friedhofweg 20
13:50 Uhr Erlenstraße 8
13:55 Uhr Bernshuck 9
14:05 Uhr Buchenstraße 21a
14:20 Uhr Am Kulzenhof 17
14:40 Uhr Ringstraße 13
14:45 Uhr Weidenweg 8
15:05 Uhr Gindericher Straße 12
15:20 Uhr Im Feldrain 10
15:30 Uhr Gester Straße 18
15:45 Uhr Neustadt 8
15:55 Uhr Ringstraße 55
 

Die MusiKids und Musikjugend des Musikvereins Menzelen 1959 e.V., Alpen

 

 

O TOnnenbaum und WeBeOlaus – der Nikolaus der WBO …

Oberhausen. Es war ein kalter Wintertag im Dezember. Bis Weihnachten war es nicht mehr lange hin und viele Menschen liefen geschäftig durch die Straßen, um dies und das zu erledigen und etwas Außergewöhnliches für ihre Lieben zu finden.

Die ganze Atmosphäre in der Stadt war sehr weihnachtlich: Die Geschäfte waren alle wunderschön mit Kugeln, Girlanden und Lametta geschmückt und viele bunte Lichter leuchteten den Menschen entgegen. Auf dem Marktplatz stand ein schön geschmückter Weihnachtsbaum mit roten und goldenen Kugeln, an dessen Spitze ein Engel lachte. Andere Bäume des Weihnachtswaldes waren dagegen noch ungeschmückt.

Das alles sahen auch mit etwas Neid die grünen Mülltonnen, die am Rande des Platzes gesammelt standen. Und sie wünschten sich nichts sehnlicher, als einen Beitrag zur geschmückten Stadt zu leisten. Sie riefen laut nach dem WeBeOlaus: „Bitte komm zu uns. Wo bist du, lieber WeBeOlaus. Wir möchten jetzt mal nicht nur mit stinkendem Müll gefüllt sein, sondern ausnahmsweise als schöne Weihnachtsdeko herhalten. Bitte verzier uns doch mal mit kleinen Lichtern, roten Sternen und glitzernden Schneekügelchen. Wir wollen auch einen Tannenbaum schmücken.“

Der WeBeOlaus mit seinem langen weißen Bart, seinem roten Mantel und seinem roten Hut ließ nicht lange auf sich warten. Ein Rentier brachte ihn schnell auf einem Schlitten herbei. „Ihr habt mich gerufen, und ich bin nun da, um euch euren Wunsch zu erfüllen“, sagte er den Tonnen. „Haltet euren Deckel dicht zu und zählt langsam und still bis zehn.“ Der WeBeOlaus lächelte und ging in sich. Und siehe da: Zehn Sekunden später erstrahlten die Tonnen in weihnachtlichem Glanz. „Ich bringe euch nun als Weihnachtsdeko an einen Tannenbaum, der nun zu einem Tonnenbaum wird. Aber genießt die Zeit, den um Mitternacht wird sich der Zauber auflösen. Dann werdet ihr wieder zur reinen Mülltonne, die die Müllwerker der WBO in wenigen Tagen leeren werden.“

Kaum hatte WeBeOlaus das gesagt, erschallte „O TOnnenbaum, o TOnnenbaum – wie grün sind deine TOnnen.“ – Vorbeilaufende Kinder stimmten mit ein und hatten dabei auch ein schönes Erlebnis. Denn immer wenn der Tonnenbaum ein Kind wahrnahm, öffnete sich der Deckel einer Tonne, aus der dann ein kleines Weihnachtsgeschenk mit einem Schokoladen-WeBeOlaus in die Kinderhände fiel.

Frohe Weihnachten!

Vorstand, Geschäftsführung und Mitarbeiterschaft der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO), Oberhausen

 

Weihnachten ist auch die Zeit zum Besinnen für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft

Hünxe. Die Weihnachtszeit ist besonders. Sie verspricht Besinnlichkeit. Nach einem ziemlich aufrührenden Jahr, brauchen wir genau das. Denn sich zu besinnen heißt, nachzudenken und das geht am besten ohne Druck.

Die letzten Monate geben vieles, über das es sich nachzudenken lohnt. Als politisch engagierte Menschen fällt uns sofort der Brexit und die Wahl Trumps zum US-Präsidenten ein. Auch die vielen Landtagswahlen mit haushohen Ergebnissen für die Rechtspopulisten gehören dazu. Dass diejenigen siegen, die am lautesten schreien, beunruhigt. Dabei wissen wir, dass die Zeit reif ist für Veränderungen. Es gibt Probleme, neue wie alte, die gelöst werden müssen. Deshalb engagieren wir uns als Jusos, als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten.

Wir wollen eine andere Politik und zwar eine, auf der sozial gerecht draufsteht und auch sozial gerecht drin ist. Wir wollen eine Politik, die ein friedliches Miteinander verschiedener Menschen im Kreis Wesel, in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa fördert. Wir wollen eine Politik, die die Interessen der Menschen und nicht einiger weniger verfolgt. Und wir wollen als Jusos eine Politik, die sich für die Themen junger Menschen einsetzt.

Deshalb sind wir aktiv. Deshalb haben wir in diesem Jahr über den Brexit und die Folgen für unsere Generation diskutiert, haben gemeinsam mit jungen Flüchtlingen gekegelt und versuchen einen Jugendbus am Samstag-Abend auf die Beine zu stellen, damit junge Leute zum Feiern auch mal rauskommen können.

Alles ändern können wir nicht. Aber wir haben Ideen, machen konkrete Aktionen und wollen was bewegen. Als Jusos Hünxe geht das manchmal nur im Kleinen und nicht von heute auf Morgen. Wir wären aber nicht die Jusos, wenn wir nicht diese Chance ergreifen würden, um etwas zu verändern. Und bei allem haben wir Anstand, der einigen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen wohl abhandengekommen ist.

Wenn wir über all das nachdenken, wünschen wir uns zu Weihnachten, dass sich die Menschen mehr auf das besinnen, was unsere Gesellschaft zusammenhält und nicht denjenigen folgen, die sie spalten wollen. Wir wünschen uns, dass wir auch in Zukunft in einer offenen und demokratischen Gesellschaft leben, die allen Menschen Chancen und Teilhabe ermöglicht. Alles andere hatten wir schon. Alles andere ist Geschichte. Und alles andere würden wir nie akzeptieren. 

Die Jusos Hünxe, Hünxe

 

Ho ho ho …

Schermbeck. Die Jazz- und Modern Dance-Formation „The Dancing Rebels“ des Tanzclubs Grün-Weiß Schermbeck hat die diesjährige Saison kurz vor Weihnachten Revue passieren lassen. Die Tänzerinnen möchten sich zum einen bei Sebastian Spahn für die tolle Choreografie bedanken und natürlich auch bei Miriam Fritsch und Sonoko Kamimura, von denen sie in der letzten Saison trainiert wurden.

Es war eine sehr spannende Saison, weil die Tänzerinnen nicht wie gewöhnlich barfuß sondern mit relativ schweren Schuhen tanzten und damit visuelle und akustische Akzente setzen konnten.

„Der Höhepunkt der Saison 2016 war natürlich unsere Teilnahme an der Weltmeisterschaft Ende Oktober in Wetzlar. Alle waren sehr froh, dabei gewesen zu sein, denn es war ein einmaliges Erlebnis, was wir so schnell nicht vergessen werden“, so Tänzerin Linda Deppe, die schon ihre zweite Saison mit den Rebellen getanzt hat. „Ein Dank geht auch an alle Fans, die uns auf den Turnieren immer treu begleitet und unterstützt haben.“

In der Saison 2017 hat sich die Bundesliga-Formation aus Studien- und Berufsgründen personell verändert. Die „Neuen“ trainieren seit geraumer Zeit mit. „Wir sind schon jetzt eine harmonische Gruppe und die Arbeit an der neuen Choreografie macht super viel Spaß, vor allem mit unserem neuen Trainer“, freut sich Carolin Potthast, die bisher in der Formation „Avalanche“ des TC GW Schermbeck getanzt hat und jetzt zu „The Dancing Rebels“ wechselt. Jose Ma Ortiz ist in dieser Saison Teil des Trainerteams. Alle sind sehr gespannt auf die neue Saison.

Eine schöne Weihnachtszeit wünschen

The Dancing Rebels (die „Alten“ und die „Neuen“) des Tanzclubs Grün-Weiß Schermbeck, Schermbeck

obere Reihe (v.l.): Carolin Potthast, Valeria Hatkevitch, Hanna Kamp,  Mascha Hatkevitch, Trainerin Miriam Hötting, Anna Dmitrieva, Luzie Liesenklas, Nele Saathoff, Franziska Gutknecht – Untere Reihe: Linda Deppe, Lisa Hatkemper, Maren Hegerring, Franziska Alda, Antonia Hüsken – Es fehlen: Amelie Becker, Julia Tenhagen und Laura Rademacher (Foto: Doris Hecheltjen-Niesen)

 

St. Bernhard-Hospital ist auch zu Weihnachten für die Kranken da

Kamp-Lintfort. Zu Weihnachten krank unter dem Tannenbaum zu sitzen, das steht sicherlich auf keinem Wunschzettel. Noch schlimmer wird es empfunden, wenn man nicht Zuhause sein kann, sondern im Krankenhaus sein muss. Aber manchmal führt gesundheitlich kein Weg daran vorbei.

„Aber auch in einem Krankenhaus ist diese Zeit besonders, denn auch bei uns kann man Weihnachtsstimmung erleben“, weiß Jörg Verfürth, Pressesprecher des St. Bernhard-Hospitals Kamp-Lintfort. „Unsere Mitarbeiter geben sich viel Mühe und zaubern mit Kreativität und Einsatz diese Atmosphäre.“

So gibt es bereits zur Einstimmung im Eingangsbereich einen liebevoll geschmückten Weihnachtsbaum und eine Krippe. Am Heiligen Abend, besuchen Mitarbeiter, manchmal mit ihren Kindern, die Patienten im St. Bernhard-Hospital. Da werden Gedichte vorgetragen, gemeinsam gesungen und musiziert. Und für jeden Patienten gibt es ein Geschenk. Fast wie Zuhause…

In der Krankenhaus-Kapelle finden an beiden Weihnachtstagen Gottesdienste statt. Für Patienten, die ihre Zimmer nicht verlassen können, werden diese auf einem kostenfreien Fernsehkanal in die Zimmer übertragen.

Natürlich sind auch am Heiligen Abend und an den Weihnachtstagen viele Mitarbeiter ganz selbstverständlich für die Patienten im Einsatz. Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger, Seelsorger, Rettungsassistenten – aber auch Mitarbeiter in den Funktionsbereichen, der Servicezentrale oder Technik sorgen an den Feiertagen dafür, dass alles reibungslos läuft. Das Team der Krankenhausküche bereitet an den Weihnachtstagen ein besonderes Menü. Und nicht nur das: Sie alle kümmern sich auch darum, dass sich die Patienten gut aufgehoben fühlen.

Mit diesen und vielen weiteren Aktionen versucht die Krankenhaus-Mannschaft, die Feiertage für die Patienten so weihnachtlich wie möglich zu gestalten. All denen, die diese Tage im Hospital verbringen (müssen) – ob Patienten, Besucher oder Kollegen – wünscht das gesamte Team des St. Bernhard-Hospitals gesegnete Weihnachten. Und natürlich: Gesundheit. In diesem Sinne: Schöne Feiertage! 

St. Bernhard-Hospital, Kamp-Lintfort

(Foto: SBK/priv.)

 

Weihnachtsgruß aus dem Berliner Abgeordnetenbüro 

Duisburg. Liebe Leserinnen und Leser, 

Ihnen geht es vermutlich ähnlich: eingespannt in die alltäglichen Pflichten und Abläufe, stellt man irgendwann einigermaßen erstaunt fest, dass sich das Jahr dem Ende neigt und das Weihnachtsfest wieder vor der Tür steht. Daher möchte ich es nicht versäumen, Ihnen an dieser Stelle herzliche Weihnachtsgrüße auszurichten. Ich hoffe, Sie können die Festtage nutzen, um sich zu entspannen und Kraft für das kommende Jahr zu tanken.  

Das Jahr 2016 war – politisch gesehen – auch für uns Politikerinnen und Politiker anstrengend. Aber ich denke, die Mühen haben sich gelohnt! Wir konnten als SPDPolitiker der Bundespolitik eine klare sozialdemokratische Handschrift verpassen und haben bisweilen sehr erfolgreich für unsere Ziele und Überzeugungen gekämpft. Exemplarisch sei hier das jüngst im Bundestag verabschiedete Bundesteilhabegesetz genannt. Damit haben wir den Weg geebnet für eine umfassende gesellschaftliche Teilhabe und für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen.  

Doch die Herausforderungen sind und bleiben auch im kommenden Jahr enorm. Was mir zunehmend Sorge bereitet, ist die Abnahme an Dialogfähigkeit innerhalb des gesellschaftlichen Diskurses. Denn ganz gleich der vertretenen Position, erleben wir starke Polarisierungen und Auseinandersetzungen, die überwiegend von der Emotion und nicht vom Argument getragen sind. Hier müssen wir – und da schließe ich uns Politikerinnen und Politiker ausdrücklich mit ein – etwas ändern. Es wäre ein schöner Vorsatz für das kommende Jahr, wieder verstärkt auf konstruktiven Dialog zu setzen. Das hat bis jetzt stets zu den besten Lösungen geführt!  

Doch zunächst wünsche ich Ihnen eine besinnliche Zeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2017.  

Herzlichst  
Ihr  
Mahmut Özdemir, Bundestagsabgeordneter, Duisburg

 

Weihnachtswünsche der Feuerwehr Xanten: Möglichst keine Unfälle und Brände und Weihnachten geniessen

Xanten. Das Jahr 2016 neigt sich langsam dem Ende. Die letzten Lehrgänge und Seminare wurden erfolgreich absolviert und die Planungen für das nächste Jahr laufen bei der Freiwilligen Feuerwehr Xanten bereits auf Hochtouren. An dieser Stelle bietet es sich an, einmal auf die letzten Monate zurück zu schauen. 

Vor allem die Unwetter, die Xanten 2016 heimsuchten, sind den Bürgerinnen und Bürgern aber auch den Einsatzkräften sicherlich in Erinnerung geblieben. Unter höchster Beanspruchung für Mensch und Material wurden hunderte von Einsatzstellen in kurzer Zeit erfasst, bewertet und abgearbeitet. Doch nicht nur die enorme Belastung wird den Einsatzkräften im Gedächtnis bleiben. Besonders die vielen positiven Rückmeldungen und die Anerkennung des Geleisteten durch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Xanten haben sich eingeprägt und motivieren solch ein Ehrenamt auszuüben. 

Abseits der Wetterereignisse, gab es auch 2016 wieder eine Vielzahl von Einsätzen für die Feuerwehr Xanten. Es galt Verkehrsunfälle, Brände und sonstige Hilfeleistungen zu bewältigen. All dies kann nur geleistet werden, solange sich stets genug Menschen bereit erklären, ehrenamtlich in der Feuerwehr aktiv zu werden, um ihren Mitmenschen helfen zu können. 

Auch während der anstehenden Feiertage sind die Mitglieder der Feuerwehr stets bereit alles stehen und liegen zu lassen (Festtagsbraten und Weihnachtsbaum inbegriffen), um im Fall der Fälle helfen zu können. Wir hoffen natürlich wie auch generell, dass dies möglichst nicht notwendig wird. 

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Xanten wünscht Ihnen und Ihren Lieben ruhige, besinnliche und vor allem sichere Weihnachtstage, sowie ein gutes, erfolgreiches Jahr 2017. 

Und falls Sie noch einen guten Vorsatz für das Jahr 2017 suchen: Wie wäre es mal mit einem unverbindlichen Besuch beim Dienstabend der Freiwilligen Feuerwehr in Ihrer Nähe?  

Simon Greeven, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Xanten, Xanten

 

Noch ’n Gedicht

Neukirchen-Vluyn. Heut´ Abend ist es nun so weit,
die Vorbereitungen sind getroffen,
jeder hofft, dass es doch noch schneit,
man nimmt sich vor, heut´ nicht zu zoffen!
 
Stress und Hektik der letzten Wochen,
möchte man jetzt nicht mehr merken,
viele sind lieber ins Netz gekrochen,
als den Einzelhandel vor Ort zu stärken.
 
Die Jagd nach dem allerschönsten Baum,
auch das Essen das muss stimmen,
ein Weihnachtsfeste wie im Traum,
wird Christkind die richt´gen Geschenke bringen?
 
Jeder träumt vom perfekten Abend,
diesen einen im ganzen Jahr,
man sitzt nun da, ganz still und fragend:
geht denn heute alles klar?
 
Zwischenmenschlich ist das so ´ne Sache,
man gibt sich Mühe, viel zu viel,
das Resultat ist Panikmache,
verfehlt ist das erhoffte Ziel.
 
Warum ist man nicht wie immer?
Und freut sich auf´s Beisammensein,
Wenn man´s erzwingt, wird es noch schlimmer,
da hilft dann auch kein Kerzenschein.
 
Der Blick fällt auf die Tageszeitung,
die ist voll von schlimmen Dingen,
erzählt von Mord und Quälerei,
von Taten, die uns zum Weinen bringen.
 
Plötzlich wird man ganz besonnen,
denkt über das Leben nach,
über das, was einst begonnen,
ab dem ersten Christi-Tag.
 
Der Stellenwert von Weihnachten,
das wird einem plötzlich klar,
das ist nicht der perfekte Abend,
es ist das ganze schöne Jahr!!!
 
Der Baum ist festlich nun geschmückt,
das Essen ist im Ofen,
die Stimmung ist nicht mehr gedrückt,
man singt ein paar Weihnachtsstrophen.
 
Nach kurzer Zeit klingelt ein Glöckchen,
Aufregung im ganzen Haus,
draußen fallen kleine Flöckchen,
die Kinder packen Geschenke aus.
 
Strahlende Augen, die Freude ist groß,
die Spielsachen werden sofort probiert,
die Eltern erheben die Gläser zum „Prost“,
in diesem Jahr ist mal keiner frustriert.
 
Doch halt, Moment, da war noch was,
da liegen noch zwei Geschenke,
Mutter und Vater finden es krass,
dass Christkind auch an sie nun denke.
 
Sie öffnen die Päckchen und glauben es kaum,
es kommt ihnen vor, als wär´ es ein Traum:
Keine Töpfe für Mutti, für Papi kein Bierchen,
sondern je eine Mitgliedschaft beim SV Neukirchen!
 
Dabei ein Zettel, auf dem steht geschrieben:
„Der Vorstand der Turnabteilung wünscht allen Lieben
ein tolles Weihnachtsfest und besinnliche Stunden,
und Zeit, den wahren Sinn von Weihnachten zu erkunden!“
Vorstand der Turnabteilung des SV Neukirchen 21 e.V., Neukirchen-Vluyn
v.l. Kerstin Urban, Anja Reimann (1. Vorsitzende), Tanja Bruckhaus, Carmen Bosch, Verena Stralka

 

(Persönliche) Wünsche eines Bürgermeisters für das neue Jahr

Sonsbeck. Als ich gebeten wurde ein paar Sätze darüber zu schreiben, was ich mir für das nächste Jahr wünsche, kam ich ganz schön ins Grübeln, aber sofort fielen mir die ganzen Glückwunschschreiben ein, die ich in den letzten Tagen zum anstehenden Jahreswechsel bekommen habe. Eines ausgefallener als das andere, mit Reimen und Sprüchen, aber auch mit den üblichen Wünschen: Glück, Zufriedenheit, Gesundheit. Klar, wer wünscht sich das nicht. Auch Worte wie Ruhe und Gelassenheit las ich oft, wobei ich innerlich etwas schmunzeln musste, wenn ich sehe, wie viel Stress sich die Menschen in den letzten Tagen vor dem Jahreswechsel machen. Auch meine letzten Wochen vor dem großen Fest vergingen wie im Flug.

Die Weihnachtszeit ist doch eine gute Gelegenheit einmal inne zu halten und sich zu fragen, was man sich für das nächste Jahr wünscht. Ich bin mir sicher, dass eine Glückwunschkarte oder der darauf verfasste Text nicht dazu beitragen, meine Zukunft in dieser Hinsicht maßgeblich zu beeinflussen. Da glaube ich doch eher daran, dass ich meines eigenen Glückes Schmied bin.

Viel interessanter war es für mich, die Karten umzudrehen und die Rückseiten anzuschauen – da wo die Absender stehen. Mir wurde bewusst, warum ich mich über diese Karten so gefreut habe. Dort las ich nämlich Namen von Personen, die an mich gedacht haben – von Weggefährten meines Lebens, von Freundinnen und Freunden oder von Menschen, die mir sehr am Herzen liegen.

Schnell wurde mir klar: Ich wünsche mir für das nächste Jahr, dass mein Briefkasten nie leer sein wird!

Heiko Schmidt, Bürgermeister der Gemeinde Sonsbeck, Sonsbeck 

 

Was verbinden Footballspieler mit Weihnachten?

Mülheim. Bei flüchtiger Betrachtung erscheint eine kleine Glosse zum Thema Weihnachten mit den Mülheim Shamrocks eigenartig, denn dieses assoziiert man für gewöhnlich eher nicht mit American Football.

Zur Vorweihnachtszeit gehören klassischerweise bestimmte Traditionen, so zum Beispiel auch Weihnachtsfeiern, wie die unseres Vereins. Gefeiert wird immer noch althergebracht, so hört man im Gespräch mit den Vereinsgenossen heraus, mit einem gemeinsamen Tag, der oft in der Kirche beginnt. Nun, neben dem Rezitieren der Weihnachtsgeschichte bleibt aus den Weihnachtsgottesdiensten vor allem die sich gebetsmühlenartig wiederholende Ermahnung hängen, dass Weihnachten mehr sei als Geschenke. Doch was bedeutet Weihnachten dann?

Es wäre zu viel zu behaupten, dass auf der Weihnachtsfeier diese und andere Fragen in besinnlichen Runden intensiv diskutiert werden. Und natürlich gibt später doch Präsente, sei es für herausragende Leistungen im vergangenen Jahr oder kleine Footballaccessoires, an denen sich nicht nur die Kinder des Vereins erfreuten. Doch es wird klar, dass Weihnachten auch aus anderen Gründen fröhlich stimmt.

Wenn man auf der Weihnachtsfeier fragt, was Weihnachten für die Vereinskameraden/innen denn bedeutet, so bekommt man neben den erwarteten Antworten wie Zeit mit der Familie verbringen, gutes Essen genießen oder sich eine Freude zu machen, auch halbernst eingeworfene, wie ein paar Tage frei zu haben oder glühweinbedingt ungefiltert ehrliche, wie endlich mal in Ruhe NFL-Spiele (die amerikanische Profifootballliga) sehen zu können.

Also warum die NFL da tatsächlich mehrere Spiele austrägt weiß ich nicht, aber die letzte Antwort ist mir unweigerlich sympathisch. Wobei man dabei unwillkürlich das Gefühl hat, dass es sich nicht gehört, so eine unchristliche Antwort zu geben. Aber warum eigentlich? Seitdem Football regelmäßig im deutschen Fernsehen übertragen wird, bedeuten diese Abende für viele Sportbegeisterte stets eine gesellige und lustige Runde mit guten Gesprächen und viel Freude.

Und diese beiden Punkte sind in der Tat sehr weihnachtlich.

Weihnachten bedeutet, Gemeinschaft im Kreise seiner Freunde und Familie zu erleben und dazu gehört auch ein fröhlicher Abend mit der Shamrocksfamilie. Und das ist sie in der Tat für viele geworden. Das Besondere ist neben dem gemeinsamen Interesse für eine der intensivsten und anspruchsvollsten Sportarten überhaupt, die Vielfalt, die hier zusammen kommt. Verschiedenste Menschen finden hier einen Platz, zum einen – dem Bedarf des Sports geschuldet – Menschen jeglicher körperlicher Statur und zum anderen, was viel schöner ist, Menschen egal welcher Hautfarbe, Nationalität oder Religion. Nicht nur zur Weihnachtsfeier begegnen sich Kinder und Jugendliche aus unseren 4 Jugendteams, die Damenmannschaft, die Herrenmannschaft, Cheerleader und die vielen im Hintergrund aktiven Unterstützer, Eltern und Freunde des Vereins friedlich und im sportlichen Interesse vereint.   

Weihnachten bedeutet zudem Freude. Auch diese ist zentrale Aussage des Lebens Jesu (um den es ja eigentlich geht), der wiederholt betont, dass durch ihn „Freude euch ganz erfüllt und eure Freude dadurch vollkommen wird“ (Joh. 15,11). Diese friedliche Freude erleben wir im Kreise der Freunde, auch wenn wir sie natürlich nicht immer auf biblische Hintergründe beziehen.

Auf der Weihnachtsfeier werden diese Aspekte deutlich, womit zumindest Kernthemen des christlichen Glaubens wie Gemeinschaft, Frieden, Freude „footballerisch“ interpretiert werden.

Nicht zuletzt ist Football aber nun doch auch ein Geschenk der besonderen Art.

In einer Zeit voller Hektik, Stress und leider auch konkreter oder latenter Bedrohungen überall auf der Welt ist der Sport ein Garant dafür, Alltagsstress abzubauen und alle Probleme einmal völlig zu vergessen. In einer Zeit, in der das Smartphones aus der Hand nicht mehr wegzudenken ist und die Ärzte vor den vielfältigen Folgen der Digitalisierung warnen, kann man sich auspowern, etwas für den Körper tun und die eigenen Grenzen erreichen und überschreiten.

Ich kann gemeinsam mit Freunden ein großartiges Hobby ausüben und das bedeutet mir viel. Und wenn die gemeinsame Weihnachtsfeier das alles ein kleines bisschen klarer macht, ist das vielleicht nicht viel, aber doch etwas.

Tobias Klein für die Shamrocks Mülheim, Mülheim an der Ruhr

 

Weihnachten in der kultigen Kneipe Maaß – Man ist nie allein …

Dinslaken. Man kommt durch die alte Holztür mit vergilbten Rauchglas, sofort wird es weihnachtlich, ein alter Schlitten aus den dreißiger Jahre hängt mit alten Holzskiern mit weihnachtlichen Schmuck unter der Decke, liebevoll wurde die ganze Kneipe mit angenehmen Lichtern und Kränzen geschmückt, man fühlt sich sofort wohl in dieser Atmosphäre, eigentlich wie zu Hause.

Die Beziehung zwischen Wirt und Gast ist hier kein reines Geschäftsverhältnis. Alle duzen sich. Es geht familiär zu unter denen, die hier auf den Barhockern am Tresen sitzen. Dieter, Harald, Kalle, Ela, Axel, Gerd, Ludger und Jochen, Sanni, Laura und Vicky. „Das ist hier wie ein Wohnzimmer“, Axel ist die neue Inge, die alte Wirtin Inge, bevor die drei Neuen die kultige Kneipe übernommen haben, war eine Institution in Dinslaken. Eigentlich nicht zu ersetzen; die Mutter der Kompanie. Aber die Neuen führen die Tradition weiter. Sie bemühen sich diese gemütlich Kneipe in ihrem Sinne weiter zu führen. Inge war die Seele der Kneipe, nun kommt eine neue Generation und es mischen sich jüngere in diese Szene-Kneipe. Schließlich werden die neuen sozialen Medien benutzt. Man stellt fest, alle fühlen sich wie zu Hause. Einen Unterschied zum Wohnzimmer Zuhause gibt es doch: Man ist bei Maaß nicht allein.

Wir wünschen als Maaß dann allen Menschen frohe Weihnachten und wenn man sich einsam fühlt, dann steht die Tür bei Maaß immer offen, denn hier ist man nie allein …

Axel Wolff, „ein drittel“-Wirt im Maaß, Dinslaken

 

Gestern und Heute: Weihnachten in Zeiten von Krieg und Vertreibung

Rheinberg. Im Verlauf des Balkankrieges fanden zu Beginn der 90-er Jahre Kriegsflüchtlinge in der Rheinberger Asylunterkunft am Melkweg zumindest vorübergehend eine neue Heimat.  

2015 wurden die Menschen überwiegend aus den Kriegsgebieten in Afghanistan, Jemen, Eritrea, Sudan, Irak und Syrien vertrieben. Damals betreute eine Gruppe Rheinberger Frauen ehrenamtlich die mit vielen kleinen Kindern zu uns Geflüchteten. Heute engagieren sich unter Federführung der Caritas ebenso eine stattliche Anzahl Rheinberger*Innen, die den Schutzsuchenden ein würdiges Zuhause bereiten wollen.

Im Herbst 1992 lernten zwei grüne Kommunalpolitikerinnen das junge Paar Hisa und Esma kennen. Deren Hochzeit und die Geburt der Tochter wurden noch in Rheinberg gefeiert. 1996 ist die kleine Familie wieder nach Mazedonien zurückgekehrt, wo sie fortan in ärmlichen Verhältnissen lebte.

2015 fand ein buntes Fest rund um die Asylbewerberunterkünfte statt. Es wurde auch Fußball gespielt. Anschließend gründete sich, angetrieben durch den erlebten Spaß, die Flüchtlingsmannschaft „Inter Rheinberg“.

Bis heute hält die Verbindung der mazedonischen Familie, mittlerweile um drei Töchter gewachsen, nach Rheinberg. Der feste Familienrückhalt und die Finanzierung durch einen Rheinberger Unterstützerkreis ermöglicht den drei älteren Schwestern das universitäre Studium.

2016 absolvierte „Inter“ mehrere Freundschaftsspiele. Dabei wurde der multinationalen Truppe große Hilfsbereitschaft und Sympathie zuteil.

2017 steht ein Umbruch an, da viele Spieler vom Balkan ausgewiesen wurden und somit neue Spieler gefunden werden müssen. Integration heißt Einbeziehen. Daher suchen wir genauso deutsche Spieler. Jeder Fußballer ist willkommen (Mindestalter 16 Jahre), Meldungen gerne bei Peter Mokros, 0152/ 056 24 133.

Damals wie „Jetzt“ ermöglicht der Einsatz für die Flüchtlinge gegenseitiges Verstehen, das Entstehen von Freundschaften und den Abbau von Vorurteilen.

Barbara Ettwig, Ulla Hausmann Radau, Peter Mokros für den Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen in Rheinberg, Rheinberg

Die Mannschaft „Inter Rheinberg“ mit Kommunalpolitikern

 

Kurz und knapp, damit endlich Weihnachten gefeiert werden kann …

Wesel. Wir wünschen Euch und Euren Lieben von Herzen frohe Weihnachten, ein bisschen Zeit für (noch mehr) Glücksmomente und für das neue Jahr nur das Allerbeste!

Die Prinzengarde der Stadt Wesel, die Meister der guten Laune, des Feierns und des Frohsinns, Wesel

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