Mülheim. Die Beratungszahlen der AWO-Schuldenberatung liegen auch in diesem Jahr auf konstant hohem Niveau. „Die neuen Räumlichkeiten an der Friedrich-Ebert-Straße helfen uns, unser gutes Beratungsniveau weiter gewährleisten zu können“, betont der AWO-Geschäftsführer Lothar Fink. Denn wer sich einmal zu einer Sprechstunde eingefunden hat, „der wird auch auf jeden Fall beraten,“ sagt der Leiter der Beratungsstelle, Carsten Welp. Er weiß, wie schwer gerade der erste Schritt einem Betroffenen fallen kann.  

Von den Anfängen der Beratungsarbeit im Jahre 1986 bis heute wurden gut 15.000 Mülheimer Bürgerinnen und Bürger beraten. „Es gibt heutzutage natürlich neue Gründe, wie z.B. bei vielen jungen Menschen die Verschuldungsgefahr durch Handygebühren“, führt Carsten Welp aus. „Allerdings gibt es auch Verschuldungsgründe, wie beispielsweise die Spielsucht, die es vor 30 Jahren auch schon gab.“  

Die Sparkasse Mülheim an der Ruhr unterstützt als einziges Mülheimer Kreditinstitut die AWO-Schuldenberatung. „Zum 30-jährigen Jubiläum haben wir den jährlichen Betrag auf 30.000 € aufgestockt“, sagt Sparkassen-Vorstand Ralf Dammeyer. „Ohne diese verlässliche finanzielle Ausstattung, hätten wir mit unserer Beratung sicherlich nicht so vielen Menschen weiterhelfen können“, fügt Fink hinzu.  

 

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