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Krefeld/Kempen. Dass das Sparschwein so gehaltvoll sein würde, damit hatte keiner gerechnet: Jeanette Schäfer, Betreiberin der Gaststätte „Jeany’s“ in Kempen, brachte mit ihrer Freundin Gaby Dohmen jetzt den Erlös eines besonderen Samstagabends in das stups-KINDERZENTRUM der DRK-Schwesternschaft Krefeld.

Jeanette Schäfer hatte am 10. Dezember einen „Musikwünsche-Abend“ mit ihren Gästen gemacht: Sie durften sich gegen eine Spende von 50 Cent je Titel alle möglichen Lieder wünschen – und wussten, dass die Gaststätten-Inhaberin das Geld für das Kinderzentrum spenden würde.

Das Ergebnis: ein langer und lustiger Abend (bis zum frühen Sonntagmorgen) in der Gaststätte, Wunschtitel wie Wum & Wendelin mit „Ich wünsch‘ mir eine Miezekatze“ und ein Spendenerlös von exakt 1175,67 Euro – nach zweimaligem Durchzählen und Zuhilfenahme eines Taschenrechners.

Damit ist ziemlich sicher, dass die Gäste für den guten Zweck mehr als den von der Inhaberin gewünschten Festbetrag gespendet haben.

Sie habe von Beginn an für die Hospiz-Arbeit und dann speziell für den wichtigen Gedanken im Kinder- und Jugendhospiz in Krefeld sammeln wollen, erzählte die Besucherin Nancy Gasper, der Leiterin des stups-KINDERZENTRUMs. Die Idee mit dem Musikwunsch-Abend sei ihr gekommen, weil sie in ihrem Besuch die Erfahrung mache, „mit Musik erreicht man die Menschen“.

Gasper erklärte den Besucherinnen, wie sich das Gesamtkonzept des stups-KINDERZENTRUMs zusammen setzt – von der inklusiven Großtagespflege mit entsprechend qualifizierten Tagesmüttern über die inklusive KiTa mit individuellen Fördermöglichkeiten je nach Situation des kranken oder behinderten Kindes bis zum Kinder- und Jugendhospiz. Ebenso wichtig waren für sie aber auch die Bereiche der sozialmedizinischen Nachsorge (Beratung und Unterstützung von Eltern mit früh oder behindert geborenen Kindern zuhause), der ambulante Kinderkrankenpflegedienst und die ehrenamtliche Unterstützung von Familien mit behinderten und versterbenden Kindern zuhause durch die geschulten Familienbegleiter – die „Froschkönige“.

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