Duisburg/Voerde. Die Ermittlungskommission der Duisburger Polizei hat gestern die Wohnung eines 36-Jährigen in Voerde durchsucht und einen weiteren selbst hergestellten Sprengkörper sichergestellt. Die Duisburger Staatsanwaltschaft hatte einen entsprechenden Durchsuchungsbeschluss beantragt.

Bei der Vernehmung des in Untersuchungshaft sitzenden 51 Jahre alten Beschuldigten hat dieser den Mann als Mittäter belastet. Neben der „Rohrbombe“ fanden die Beamten noch scharfe Munition und eine geringe Menge Amphetamine. Den Wohnungsinhaber nahm die Polizei später in Wesel vorläufig fest. Nach Vernehmung und erkennungsdienstlicher Behandlung kam er auf freien Fuß.

Außerdem ergab die Vernehmung, dass am Fundort der Sprengkörper im Bereich der Welmer Brücke auch noch ein Blindgänger liegen soll. Mit Beamten der Bereitschaftspolizei und Sprengstoffspürhunden ist daher dieser Bereich zwischen Kanal und Lippe heute noch einmal abgesucht worden. Es fand sich allerdings nur ein Plastikrohr, dass jetzt noch von den Spezialisten des LKA auf Rückstände von Chemikalien untersucht wird. (ots) 

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