Mülheim/Essen. In einer ganzen Reihe von hintereinander tagenden Parteitagen und Delegiertenkonferenzen hat die Mülheimer SPD Hannelore Kraft als Kandidatin für die nordrhein-westfälische Landtagswahl und Arno Klare als Kandidat für die Bundestagswahl 2017 offiziell nominiert. Bei der Aufstellung Arno Klares als Kandidat für die Bundestagswahl wirkten zudem auch zahlreiche Delegierte der Essener SPD aus dem dortigen Stadtbezirk Borbeck mit. 

In ihrer Rede, die der erneuten Nominierung als Landtagskandidatin vorausging, legte Hannelore den versammelten Delegierten noch einmal die Schwerpunkte ihrer Regierungsarbeit seit 2010 dar. Diesen erfolgreichen Weg wolle sie fortsetzen. 

Der Lohn der kämpferischen Rede war eine Nominierung mit 97 Prozent der Delegiertenstimmen. Ein Ergebnis, dass die Ministerpräsidentin ehrlich freute, denn: „Dieser Rückhalt, diese Unterstützung sind nicht selbstverständlich!“ 

Da passte es ins Bild, dass Arno Klare bei seiner anschließend folgenden Nominierung als Kandidat für die Bundestagswahl – diesmal unter Einbeziehung der Delegierten aus dem Essener Teil des gemeinsamen Bundestagswahlkreises – auf exakt das gleiche Ergebnis von 97 Prozent der Delegiertenstimmen kam. Zuvor hatte der amtierende Bundestagsabgeordnete einen umfassenden Überblick über die drängenden Probleme der Gegenwart gegeben: „Wir stehen vor einem grundlegenden Wandel der Arbeitswelt, wir müssen angesichts der klimatischen Veränderungen unsere Energieerzeugung umbauen und wir sehen uns mit einer großen Zahl von mal größeren, mal kleineren Konflikten in der Welt konfrontiert, die wir lösen müssen, wenn wir Sicherheit bewahren und die weltweiten Flüchtlingskrisen dauerhaft lösen wollen.“ 

Wie vor ihm Hannelore Kraft erntete auch Arno Klare für seine Kandidatenrede anhaltenden Beifall der Delegierten; ein sichtbares Zeichen für den SPD-Medienbeauftragten Daniel Mühlenfeld, dass die SPD in Mülheim und Essen kämpferisch und inhaltlich gut gerüstet in die anstehenden Wahlauseinandersetzungen geht.

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