Moers/Hünxe/Mülheim. Gerhild Brinkmann ist als neue Schulleiterin der Hermann-Runge-Gesamtschule am Mittwoch, 2. November, offiziell gestartet. Harald Hanio, Leiter des städtischen Fachdienstes „Schule und Sport“, und Mattias Otto, Dezernent bei der Bezirksregierung Düsseldorf, begrüßten die neue Leiterin. Die leitende Gesamtschuldirektorin mit den Fächern Biologie und Ev. Religionslehre hat einige Erfahrungen in der Schulentwicklung und –leitung gesammelt. Nach fünf Jahren als stellvertretende Schulleitung der Gesamtschule Hünxe führte sie zuletzt 13 Jahre die Gesamtschule Mülheim-Saarn. Moers kennt die gebürtige Niederrheinerin schon seit Kindertagen.

Lehrer müssen Lehrauftrag lieben

Zu ihren Aufgabenschwerpunkten gehörten schon in den ersten Berufsjahren nach Abschluss mit dem zweiten Staatsexamen für das Lehramt 1991 sehr schnell Tätigkeiten in der erweiterten Schulleitung als Organisationsassistentin. Ab 1996 war sie am Studienseminar in Oberhausen als Biologiefachleiterin und später auch als Hauptseminarleiterin für die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern verantwortlich. Die Arbeit in der Erwachsenbildung prägte sie früh für die Aufgaben und Herausforderungen einer Schulleitung. „Die Lehrerinnen und Lehrer müssen ihren Auftrag mit den Kindern zu lernen, lieben und die Zusammenarbeit in der Schule mit den Eltern und allen Bildungsbeteiligten mit Freude und großer Verantwortungsbereitschaft angehen.“

 

Kontinuität, Leistungsbereitschaft und Identifikation

2003 war Gerhild Brinkmann die jüngste Schulleiterin im Regierungsbezirk Düsseldorf. Deshalb bringt sie einen großen Erfahrungsschatz mit: „Eine Schule braucht eine Schulleitung, die es versteht, die wichtigen Elemente wie Kontinuität, Leistungsbereitschaft und Identifikation mit allen Beteiligten im Alltag und im Leitbild für den guten Ruf der Schule zu managen.“ Dabei ist ihr das Miteinander für ein gelingendes Schulklima besonders wichtig. Die 52-Jährige war direkt vom Programm und Profil der Hermann-Runge-Gesamtschule überzeugt: „Die Schule ist sehr gut aufgestellt und ich werde sie gerne weiterführen“. Die neue Schulleiterin sieht darüber hinaus auch viele persönliche Anknüpfungspunkte in der Ausrichtung des Schulprogramms, möchte aber jetzt am Start vor allem dem Kollegium, den Eltern und den Schülerinnen und Schülern zuhören und Details über die Bildungseinrichtung erfahren. Für Gremien- und Arbeitskreise sowie auch alle Kolleginnen und Kollegen hat sie daher in den kommenden Wochen viele persönliche Termine eingeplant. Natürlich will sie sich auch den rund 1.000 Schülerinnen und Schülern vorstellen. 

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