Oberhausen. Nicht nur das Land NRW feiert in diesem Jahr seinen 70. Gründungstag. Auch in Buschhausen gibt es ein Jubiläum zu feiern. Im Jahre 1946 wurde der Skat-Club der AWO gegründet und nach anfänglich wechselnden Treffpunkten nutzen die Spieler nun seit 1964 die Räumlichkeiten des AWO-Altenclubs Buschhausen wöchentlich, um ein paar schöne, gesellige Stunden miteinander zu verbringen. Wie schön und wichtig ist es, in dieser schnelllebigen, immer mehr medialen Welt, solch einen konstanten, bodenständigen Treffpunkt zu haben, betonen die sympathischen Mitglieder des Clubs immer wieder.

Auf aktuell 21 Mitglieder kann dieser Club mehr als stolz sein, denn es ist nicht selbstverständlich einen kleinen Club, über 70 Jahre aufrecht zu erhalten. Der Vorsitzende Peter Potrafke schwärmt von der Harmonie unter den Spielern und dass es nie Streit gibt. Dabei ist Skat nicht einfach nur ein Spiel. Skat ist Freizeitbeschäftigung und Leidenschaft. Und noch so viel mehr … Skat ist ein hochkomplexer Denksport mit allen Zutaten, die das Leben so spannend machen: Pläne machen, Pläne über den Haufen werfen, täuschen, getäuscht werden, rechnen, sich gründlich verrechnet haben. Und auch die Psychologie darf nicht unterschätzt werden. Skat ist ein Wettbewerb. Und wie bei jedem Wettbewerb, der mit dem Kopf entschieden wird, braucht es Menschenkenntnis, Durchsetzungsvermögen, Selbstvertrauen, ein gutes Gedächtnis, Flexibilität, Nervenstärke, aber auch Demut und nicht selten eine ausgeprägte Leidensfähigkeit, um ihn zu bestehen.

Mithin – es braucht gestandene Persönlichkeiten – und diese werden den Senioren-Skatclub der AWO Buschhausen auch in den nächsten 70 Jahren als wichtigen Treffpunkt im Stadtteil mit Leben füllen.

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