Der Marathonkurs von Marathon Dinslaken endete mit dem Münster Marathon (Foto: privat)

Dinslaken. „Einen Marathon läuft man nicht mal eben so …“, war nach dem Zieleinlauf einer der Kommentare einer Läuferin des Marathonvorbereitungskurses von Marathon Dinslaken, der mit der Teilnahme am 15. Volksbank Münster Marathon endete. Nicht nur sechzehn Starter des Kurses, sondern auch der erste Vorsitzende des Vereins, Michael Keuten, nahmen die 42,195 km lange Strecke mit knapp 150 Höhenmetern in Angriff. Unterstützt von tausenden Zuschauern, Musik- und Sambabands, Stelzenläufern und Anwohnern, die die Sportler mit kühlen Duschen erfrischten, führte die Strecke zunächst durch die Innenstadt, bevor es auf den ländlicheren Teil der Strecke ging. 

Ungefähr bei Kilometer 30-32 begann für die Läufer dann der eigentliche Marathon. Das ist etwa die Distanz, bis zu der im Training üblicherweise gelaufen wird. Alles was darüber hinausgeht, ist beim Marathon –zumindest für Debütanten- Neuland. Im Falle des Münster-Marathon war das der Teil der Strecke, an dem das Örtchen Roxel liegt. Der Ort, von dem schon behauptet wurde, dass hier der bei Marathonläufern gefürchtete „Mann-mit-dem-Hammer“ wohnt; der Ort in dem alljährlich ein Massagestand aufgebaut ist und der Ort, ab dem man in regelmäßigen Abständen gehende oder sich dehnende Läufer sehen kann. Bei der diesjährigen Auflage erschwerte zusätzlich die mit zunehmender Kilometerzahl steigende Temperatur das Laufen.

Trotzdem erreichten alle siebzehn Dinslakener Starter gesund das Ziel und wurden dort mit Medaille und einem Finishershirt belohnt.

Es liefen: Michael Keuten, Jörg Siedenbiedel, Klaus Niski, Vytas Lemke, Werner Bolender, Sylvia Niski, Ulrike Fortmann-Dion, Ingo Anhäußer, Petra Friese, Manni Feldkamp, Theres Frychel, Christiana Pelzer, Michael Skwar, Angelika Zacher, Sandra Göppert, Janin und Axel Beyer.
 

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