Die Feuerwehr Mülheim ist zur überörtlichen Hilfe in den Kreis Wesel abmarschbereit (Foto: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr)

Hamminkeln/Dinslaken/Mülheim. Nach Durchzug einer schweren Unwetterfront im westlichen Nordrhein-Westfalen wurde die gemeinsame Feuerwehrbereitschaft der Städte Mülheim, Essen und Oberhausen gegen 14:00 Uhr zur überörtlichen Hilfeleistung in den Landkreis Wesel alarmiert. Schon um kurz nach 7 am Freitagmorgen rückte die Feuerwehr Dinslaken mit einem Löschzug zur Unterstützung der Feuerwehr Hamminkeln aus. Aufgabe war das Auspumpen vollgelaufener Keller und die Unterstützung bei der Dammsicherung. Zeitnah zur Abreise nach Hamminkeln begann die Einsatzfolge im eigenen Bereich, Blitzeinschlag auf der Emscherstr., überflutete Straßen und Unterführungen, umgestürzte Bäume sichern, sowie das Auspumpen mehrerer Keller war erforderlich.

Gegen 13:00 Uhr fuhr die Ablöse nach Hamminkeln, die Kräfte sind zur Zeit noch im Einsatz. Die Feuerwehr Dinslaken ist weiterhin in erhöhter Bereitschaft, zurzeit liegen jedoch keine Einsätze vor.

Insgesamt wurden 74 Kräfte von der Hauptwache und allen ehrenamtlichen Einheiten, Eppinghoven, Stadtmitte, Hiesfeld und Oberlohberg eingesetzt. Die DRK Bereitschaft Voerde stellte die Verpflegung zentral auf der Feuer- und Rettungswache Hünxer Straße sicher.

Die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr stellt im Rahmen dieser Bereitschaft 25 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie fünf Einsatzfahrzeuge. Diese sind schwerpunktmäßig für den Hochwasser- bzw. Pumpeinsatz ausgerüstet. Zusätzlich werden mehrere Stromaggregate mitgeführt. Die Einsatzkräfte werden voraussichtlich im Bereich Hamminkeln eingesetzt. (HFi) (ots)

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