Stadtwerke Duisburg bauen Schutz vor PFT im Trinkwasser aus (Foto: pixabay)

Duisburg. Seit Bekanntwerden der Belastung des Grundwassers im Düsseldorfer Norden mit Perfluorierten Tensiden (PFT) führt die Stadtwerke Duisburg AG ein strenges Kontrollprogramm zur Qualitätssicherung der Trinkwassergewinnung in diesem Gebiet durch. Dadurch wird sichergestellt, dass nur Trinkwasser zur Verfügung gestellt wird, das von den Duisburger Bürgerinnen und Bürgern unbedenklich genutzt werden kann.

Insgesamt wurde bei Messungen eine steigende PFT-Konzentration im entnommenen Grundwasser der Brunnenanlage Kaiserswerth festgestellt, insbesondere bei einem niedrigen Wasserstand des Rheins. Als Vorsorgemaßnahme haben sich die Stadtwerke Duisburg daher entschieden, diese Brunnenanlage bis auf weiteres außer Betrieb zu nehmen. Die zuverlässige Versorgung Duisburgs mit Trinkwasser bleibt trotzdem gesichert. Das Unternehmen wird die Wassergewinnung in Brunnenanlagen, die nicht im betroffenen Grundwassergebiet liegen, entsprechend erhöhen.

„Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme“, betont Thomas Oertel, Leiter Wassergewinnung der Stadtwerke Duisburg. „Wir können so aber auf jeden Fall sicherstellen, dass wir weiterhin im Rahmen der normalen Aufbereitung in unserem Wasserwerk Wittlaer die strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung in Bezug auf PFT-Rückstände nicht nur einhalten, sondern wie bisher deutlich unter den vorgegebenen Grenzwerten bleiben.“

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