Oberhausen. Lästiger Hustenreiz, unangenehmer Auswurf, Schmerzen im Brustkorb – das sind Zeichen für eine Bronchitis. Während die Atemwegserkrankung in ihrer akuten Form durch Erreger verursacht wird und meist nach ungefähr zwei Wochen wieder abklingt, entsteht die chronische Bronchitis vor allem durch das Rauchen oder eingeatmete Gase und Stäube. Die Schadstoffe reizen das Lungengewebe auf Dauer so sehr, bis die Bronchien nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu reinigen und vermehrt Schleim produzieren. Bleibt eine einfache chronische Bronchitis unbehandelt und werden die auslösenden Gifte wie etwa der Zigarettenqualm nicht gemieden, verschlimmern sich die Symptome zunehmend.

Dann kann die Bronchitis zu einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, abgekürzt COPD (engl. Chronic Obstructive Pulmonary Disease) werden. Das bedeutet, dass sich die Bronchien verengen, was zu Atemnot führt. Welche Behandlungsmethoden je nach Stadium der Erkrankung in der modernen Lungenheilkunde zum Einsatz kommen, darüber spricht am Donnerstag, 10. Dezember 2015 um 17.30 Uhr Lars Bobe, Oberarzt der Klinik für Pneumologie, Heimbeatmung und Schlafmedizin an der HELIOS St. Elisabeth Klinik. Im Anschluss steht der Experte für weitere Fragen zur Verfügung. Treffpunkt ist die Cafeteria im Erdgeschoss der Klinik, Josefstr. 3. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen unter 0208 – 8508-3001.

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