Mülheim. Vergangene Woche Montag (23. November), wurde in der Mittagszeit ein gerade drei Monate altes Mülheimer Mädchen in das Essener Klinikum eingeliefert. Aufgrund der unklaren Umstände und dem besorgniserregenden Zustand des Säuglings, informierten die verantwortlichen Ärzte die Polizei. Kriminalbeamte ermittelten, dass das Kind nach ärztlicher Auskunft eine schwere Hirnblutung erlitten hat. Trotz der intensivmedizinischen Versorgung verstarb das Mädchen am Donnerstag (26. November).

Das Kriminalkommissariat 11 bildete eine Mordkommission und ermittelt seitdem auch im familiären Umfeld des verstorbenen Kindes. Am vergangenen Freitag (27. November) erfolgte eine gerichtsmedizinische Untersuchung, die von der Staatsanwaltschaft Duisburg angeordnet war. Hier bestätigte sich der Verdacht, dass das schwere Schädel-Hirn-Trauma durch äußere Gewaltanwendung eingetreten sein dürfte. Die Ermittlungen, Befragungen und Vernehmungen werden fortgesetzt. /Peke(ots)

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