Der Kreis Wesel bietet gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht und der Polizei an den Schulen ein Radfahrtraining an. Landrat Dr. Ansgar Müller (hinter Reihe links) erkundigte sich an der Gartenschule in Dinslaken (Foto: privat)

Kreis Wesel. „Kinder sollten möglichst früh sicheres Radfahren lernen. Dazu bieten wir gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht und der Polizei an den Schulen ein Radfahrtraining an. Ergänzt wird es durch das wichtige Arbeitsheft ‚Die Radfahrausbildung‘. Ich freue mich, dass wir dieses Arbeitsheft jetzt neu auflegen konnten. Heute darf ich die ersten Exemplare hier an der Gartenschule in Dinslaken verteilen. Für die gute Zusammenarbeit daran bedanke ich mich bei der Kreisverkehrswacht und der Polizei“, so Landrat Dr. Ansgar Müller am Mittwochvormittag.

Der Kreis engagiert sich stark, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Maßnahmen mit Kindern und Jugendlichen, denn Verkehrserziehung kann nicht früh genug beginnen. Der Kreis unterhält mobile Jugendverkehrsschulen und stattet Grund- und Förderschulen mit Fahrrädern, Rollern, Verkehrszeichen u.a. aus, damit ein sinnvolles Fahrradtraining stattfinden kann. Außerdem beschafft er Malbücher und Malkreiden für Kindergartenkinder und beteiligt sich auch an der Finanzierung der Arbeitshefte „Die Radfahrausbildung“. Diese Hefte richten sich an Schüler, Eltern und Lehrer zur Vorbereitung auf die Radfahrprüfung im 4. Schuljahr.

2014 wurden gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht Wesel 5.000 Exemplare beschafft und 2015 hat der Kreis sich ebenfalls an der Neuauflage beteiligt. Diese Broschüre beinhaltet einen Übungsteil für die Schülerinnen und Schüler  und Informationsblätter für Eltern und Pädagogen. Seit diesem Jahr besteht sogar die Möglichkeit, den Inhalt über ein spezielles „Online-Übungsportal“ zu erarbeiten. Das Arbeitsheft wird ab sofort wieder im Verkehrserziehungsunterricht an den Schulen zum Einsatz kommen.

Mit der Neuauflage der Broschüre erhoffen sich alle Beteiligten eine positive Wirkung auf eine erhöhte Sicherheit im Straßenverkehr. „Uns ist wichtig, dass die Unfallzahlen mit Beteiligung von Kindern und Jugendlichen weiter sinken“, betont Landrat Dr. Ansgar Müller.

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