Annette Rosanowski hilft als Präventionsbeauftragte Moerser Familien. (Foto: pst)

Moers. Familienhebammen, eine Familien-App, Gesundheitslotsen für Familien: Das sind nur drei Projekte, die Annette Rosanowski auf ihrer Agenda hat. Und die ist schon ziemlich voll, obwohl sie erst seit September ihre neue Stelle angetreten hat. Die Sozialarbeiterin ist Präventionsbeauftragte und soll die Präventionskette in der Stadt weiterentwickeln. Ausgangspunkt sind die Projekte „Familienstadt Moers (FaMos)“ und „Kein Kind zurücklassen“. Aus Letzterem entstand beispielsweise „KinderZukunft NRW“ – ein Programm, das schon bei werdenden Eltern ansetzt.

„Es gibt viele gute Ideen und Projekte in Moers. Eine meiner Aufgaben ist es, diese zu einem großen Präventionsnetzwerk zusammenzuführen“, erklärt Annette Rosanowski. Eine Online-Datenbank könnte beispielsweise helfen, die Angebote zu bündeln. Über eine App für Smartphones würden sie auf dem schnellsten Weg zu den Familien kommen. „Wir könnten so auch Familien mit Unterstützungsbedarf besser erreichen“, erläutert Rosanowski. Beim Thema Gesundheit geht es vor allem um Aufklärung für Familien mit Kindern ab drei Jahren. Aber auch die Koordination von Spielgruppen für Flüchtlingskinder gehört zu ihren Aufgaben. Außerdem plant sie eine jährliche Präventionskonferenz mit allen Akteuren in der Stadt.

InfoKlick: Annette Rosanowski ist unter Telefon 0 28 41 / 201-731 und per Mail an annette.rosanowski@moers.de erreichbar.

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