Krefeld/Tönisvorst. „Uns geht es gut und dann kann man auch mal teilen“ – diese Überzeugung brachte jetzt Silvia D’Addario-Fella und ihren Lebensgefährten Helmut Müller dazu, das stups-KINDERZENTRUM der DRK-Schwesternschaft Krefeld zu besuchen. Das Paar aus St. Tönis brachte eine Spende von 300 Euro mit.

Sie erzählten Karin Meincke, der Oberin der DRK-Schwesternschaft Krefeld, und Nancy Gasper, der Leiterin des Kinderzentrums, wie der Gedanke dazu entstanden war: Die beiden hatten mit Bekannten gesprochen, die das Thema stups-KINDERZENTRUM aufgegriffen hatten. In diesem Zusammenhang war den beiden dann die Geschichte ihres eigenen Enkels eingefallen, der als 460 Gramm leichtes Frühchen in der 25. Schwangerschaftswoche geboren worden war. Der Kleine habe sich prächtig entwickelt und gehe jetzt in die KiTa, so die stolze Großmutter.

Meincke schilderte den beiden Besuchern, wie im stups behinderte, kranke und nicht-behinderte Kinder zusammen in die Welt starten – auch wenn klar ist, dass einige der „Ausflügler“ wohl nicht mehr lange bei uns sein werden. Sie erklärte auch, wie im Spiel- und Begegnungshaus berufstätige Eltern bei der liebevollen und sorgfältigen Kinderbetreuung unterstützt werden oder dass Ehrenamtler vor der Arbeit mit den Kindern bzw. in den Familien durch eine Schulung auf die Situation vorbereitet werden.

Die Besucher waren von den Ansätzen beeindruckt – und möchten dauerhaft helfen. Sie boten an, etwa zu unterstützen, wenn ein Fest oder eine Veranstaltung anstehe. Karin Meincke freute sich sehr, denn auch diese „Zeitspenden“ sind eine wichtige Unterstützung, versicherte sie.

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