Marie Ebert hatte sich bereits in der Kategorie Kinder für die Weltmeisterschaft qualifiziert (Foto: Andreas Hofmann)

Dinslaken/Düsseldorf. Am vergangenen Wochenende ernteten die vier Solo- und Duo-Tänzerinnen des TSV Kastell Dinslaken den Lohn für ihre Mühen bei den drei absolvierten Ranglistenturnieren: Alle durften beim Deutschlandpokal des Jazz & Modern Dance, der Deutschen Meisterschaften für Solo, Duo und Small Group, in Düsseldorf in ihren jeweiligen Kategorien starten.

Am Samstag mussten zuerst Lea Panknin und Marie Ebert als Duo im Bereich Jugend ihr tänzerisches Können unter Beweis stellen. Unter den zumeist älteren Konkurrentinnen schafften sie es bis in das Finale und holten hier einen sehr guten 5. Rang.

Am Sonntag ging das Hauptgruppen-Duo des TSV Kastell an den Start. Julia Vlainic und Karina Proba konnten ihre stellenweise überarbeitete Choreografie nicht nur souverän präsentieren, sondern sogar ihre beste Saisonleistung abrufen. Den Sprung in das Finale verpassten sie nur ganz knapp, erreichten in dem starken Feld jedoch einen hervorragenden geteilten 8./9. Platz.

Ein sehr großes Starterfeld fand sich in der Kategorie Jugend Solo. Marie Ebert hatte sich in der Kategorie Kinder bereits auf einem eigenen Wettbewerb für die Weltmeisterschaft qualifiziert und nutzte den Deutschlandpokal, um zusätzlich im Bereich Jugend Wettkampferfahrung zu sammeln. Damit sie noch mehr Routine in ihren beiden für die WM vorbereiteten Choreografien erlangt, ließ Trainerin Ljalja Horn-Ivanisenko sie in der Vorrunde mit ihrer Choreografie für den WM-Bereich „Jazz“ antreten, in den beiden erreichten Zwischenrunden dann mit ihrer „Modern“-Choreografie. Mit Erfolg: Mit dem geteilten 7./8. Platz tanzte sie nur haarscharf am Finaleinzug vorbei.

Lea Panknin, die in dieser Saison erstmals altersmäßig in die Kategorie Jugend, nicht mehr in die der Kinder gehört, steigerte sich mit ihrem Solo von Runde zu Runde so sehr, dass sie den begehrten Sprung in das Finale schaffte. Dort machte sie die Sensation perfekt: Mit einer großartigen Darbietung überzeugte sie die sieben Wertungsrichter so sehr, dass diese Lea auf Platz 3 setzten – Bronze. Nicht nur über diesen Treppchenplatz freute sich die junge Tänzerin, sondern vor allem auch darüber, dass dieser gemeinsam mit Platz 1 und 2 startberechtigt für die Weltmeisterschaft ist.

„Dass Lea bereits in ihrer ersten Saison in der Jugend die WM-Qualifikation holt, ist unglaublich!“, freute sich auch Ljalja Horn-Ivanisenko. Sie wird ihre beiden Schützlinge vom 9.-13. Dezember ins polnische Mikolajki begleiten, wo sie sich der internationalen Konkurrenz stellen werden.

 

Bronze beim Deutschlandpokal des Jazz & Modern Dance: Nicht nur über diesen Treppchenplatz freute sich Lea Panknin, sie ist startberechtigt für die Weltmeisterschaft in Mikolajki (Polen) (Foto: Andreas Hofmann)
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