Duisburg. Für den kommenden Montag (16.11.) haben mehrere Organisationen Demonstrationen mit insgesamt rund 900 Teilnehmern angemeldet. Dabei sind auch drei Aufzüge geplant, so dass nach Einschätzung der Polizei in der Innenstadt mit Verkehrsbehinderungen zwischen 17 Uhr und 21 Uhr zu rechnen ist.

„Wir werden mit zahlreichen Polizisten dafür sorgen, dass die Einschränkungen auf ein Mindestmaß reduziert werden“, zeigt sich Einsatzleiter Ingo Dudenhausen gut vorbereitet. Das „Freie Forum Duisburg“ plant mit rund 100 Teilnehmern um 17 Uhr vom Rathaus über die Gutenberg-, Köhnen-, Landfermann- und Saarstraße zum König-Heinrich-Platz zu ziehen. Nach einer Zwischenkundgebung geht es über Saarstraße zur Königstraße (Skaterpark) weiter.

„Die Linke“ zieht mit ebenfalls 100 Personen gegen 18 Uhr vom Portsmouthplatz über Harry-Eppstein-Platz, Verknüpfungshalle, Mülheimer und Landfermannstraße zum Stadttheater und zurück. Aufgrund der Aufzugsstrecke werden die Buslinien voraussichtlich ab 17:30 Uhr für rund eine Stunde die Verknüpfungshalle nicht anfahren können.

Das „Duisburger Netzwerk gegen Rechts“ und das „Bündnis gegen Duisburger Zustände“ will mit etwa 200 Teilnehmern von 17:30 – 21 Uhr gegen „PEGIDA“ demonstrieren.

Deren Anmelder geht von 500 Teilnehmern aus, die neben den Kundgebungen am Bahnhofsvorplatz ebenfalls einen Aufzug ab etwa 20 Uhr über Mercator-, Wittekind-, Fürsten-, Günther-, Hohe- und Friedrich-Wilhelm-Straße zurück zum Bahnhof durchführen wollen. Im Bereich des Portsmouthplatzes kann es zu Beeinträchtigungen kommen. Der Zugang zum Bahnhof bleibt aber für alle Reisenden erhalten. (ots)

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